NEOS Niederösterreich für Fracking im Weinviertel

Frau Indra Collini träumt in ihrer Villa in Brunn am Gebirge nicht nur von ihrem politischen Vorbild, Nelson Mandela, sondern auch von Fracking! In ihren Augen ist der Schutz unser Kinder, unseres Vieh, unserer Landwirtschaft und unser Trinkwasser einfach nur „…Technologie-und Fortschrittsfeindlichkeit…“

Besser ist über 575 Tonnen an hochgiftigen Bioziden in unser Erdreich, unsere Nahrung und Trinkwasser zu verpressen. Dann haben wir „…echte Lösungen und Innovationen, die unser Land voranbringen…“ Also, von Brunn am Gebirge aus gesehen. Im Weinviertel sehen wir das anders.

Bevor sie aber Schiefergasfracking im Weinviertel unterstützte, forderte sie „Klimaschutz rauf, Hitze runter!“ Neben dem Trinkwasser- und Landraub, neben den Giften und Bioziden im Erdreich, bedeutet die Förderung von rund 57 Milliarden Kubikmeter Gas mehr Kohlendioxitausstoß und vor allem noch mehr Methangas in unserer Atmosphäre. Wie damit Klimaschutz rauf gehen soll, weiß man offensichtlich nur in den NEOS Labs…

NEOS für Fracking

 

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Fracking? „Keine schnelle Lösung“ für Energiekrise

Mit unkonventionellen Lagerstätten sind Gesteinsschichten wie zum Beispiel Tongestein oder Kohleflözgestein gemeint, in denen Gas fest eingeschlossen ist. Wie groß genau der Gasvorrat tief unter der Erde wirklich ist, kann erst durch Probebohrungen herausgefunden werden. Mögliche Gaslagerstätten gibt es hauptsächlich in Norddeutschland und in Nordrhein-Westfalen, kleinere im Süden Deutschlands.

Gefördert werden könnte das Gas durch Fracking.

Eine Methode, die Erdbeben, Wasserverunreinigungen und Methanemissionen auslösen kann. Deshalb ist Fracking in diesen unkonventionellen Lagerstätten seit 2017 in Deutschland verboten. „Man muss ganz klar festhalten, dass jeder Eingriff in den Untergrund und damit auch die Förderung von Rohstoffen aus dem Untergrund Konsequenzen hat“, sagt Charlotte Krawczyk, Vorsitzende der Bundestags-Expertenkommission. „Folglich bleiben auch immer Risiken bestehen.“

https://www.n-tv.de/wissen/Podcast-Wieder-was-gelernt-Fracking-Keine-schnelle-Lo-sung-fuer-Energiekrise-article23588891.html

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Ein offener Brief an den Umweltschutzdachverband

Sehr geehrte Damen und Herren des Umweltschutzdachverbands,

ich möchte mich vorab für Ihre geschätzte Zeit und Aufmerksamkeit bedanken.

Am 16. März 2022 präsentierte Herr Stern seine neue Strategie für den OMV-Konzern. Weg von der Produktion fossiler Rohstoffe, hinzu Polyolefinlösungen, nachhaltigen Treibstoffen und chemischen Rohstoffen. Damit plante er den Konzern bis 2050 Klimaneutral zu machen.

Seither häuften sich in den unterschiedlichsten Medien in unserem Land die Berichterstattung über Schiefergasvorkommen für 30 Jahre und man könne diese mit Bio-Fracking umweltfreundlich fördern. Die Artikel, Fernseh- und Radiobeiträge geben sich dabei nahezu deckungsgleich. Eine gemeinsame Quelle, Journalisteninspiration scheint naheliegend. Die Krönung dieses vermutlichen Auftrags- und Kampagnenjournalismus waren jüngst zwei Artikel des ORF und der Kronen Zeitung, die an Skurrilität nicht zu überbieten sind und nur noch fassungslos machen.

Die Behauptungen im Weinviertel schlummern Shale-Gas Reserven für 30 Jahre sind genauso unwahr wie, dass Bio-Fracking chemisch möglich sei.

  • Im Jahr 2012 wurde das Vorhandensein und Volumen von Tonsteinschichten im „Vienna Basin“ mittels Frequenzresonanzmessungen festgestellt. Die daraus abgeleiteten 30-Jahre Gasvolumen sind Schätzungen der OMV! Es wurden Erfahrungswerte von untypisch ertragreichen Tonsteinschichten von anderswo extrapoliert. Da sind keine nachweislichen Messwerte dahinter! Erst im Jahr 2017 führte Herr Professor Doktor Sachsenhofer reale Messungen in 24 bestehenden Tiefenbohrungen durch. Dabei wurde ein Massenanteil kleiner 2wt% Total Organic Carbon (TOC) real gemessen, festgestellt. Das ist weit unter dem kritischen Schwellwert für eine ökonomisch sinnvolle Ausbeutung. Daher beschrieben Herr Professor Doktor Sachsenhofer und KollegInnen im Abstract und Conclusio „…limited potential…poor source rock…reduced economic significance…“.
  • Herr Professor Doktor Hofstätter von der Montanuni Leoben behauptet, seine Bio-Fracking-Lösung sei behördlich genehmigt und von der AGES als unbedenklich eingestuft. Auf Nachfrage dazu bei genau dieser Behörde erhält man jedoch als Antwort „…die AGES hat mit dieser Thematik nichts zu tun…“ [sic]. Zu dieser Ungereimtheit kommt hinzu, dass das eingesetzte Wasser beim Fracking über 17 Funktionen erfüllen muss. Die dabei wesentlichen sind Temperaturregelung bei über 1000bar Druck und das Abtöten jeglicher Bakterienfilme an den Oberflächen des frisch aufgesprengten Tongesteins. Das ist chemisch nicht mit den in Herrn Hofstätters Patent angeführten Additiven Kaliumcarbonat und Zitronensäure möglich. Daher beschreibt er auch in seinem Patent, dass er bereits „…bestehendes Lagerstättenwasser oder Ölfeldwasser…“ einsetzt. Sein Patent verweist auch auf 20 weitere Patente von den üblichen Explorationskonzernen, mit dem Einsatz von Tetramethylammoniumchlorid, Petroleumdestillate, Octylphenol und Biozide aus der Gruppe der Isothiazolinone. Greenwashing?

Fracking im Weinviertel macht ökonomisch keinen Sinn und ist ein ökologischer Wahnsinn. Warum also häufen sich seither offensichtlich gleichgeschaltete Medienberichte die nicht stimmen? Licht auf diese Frage und eine wahrscheinliche Antwort liefern Artikel von der Presse und dem Standard. Von der einleitend beschriebenen OMV-Strategieänderung profitieren alle Menschen und künftige Generationen, nur nicht der OMV-Vorstandsbereich, der sich mit der Produktion fossiler Rohstoffe beschäftigt – der soll ja abgedreht werden. Im Presse Artikel wird beschrieben, dass der OMV-Aufsichtsratsvorsitzende von inakzeptabel beeinflussenden Verhalten eines Vorstandes enttäuscht sei, Herrn Pleiningers Vertrag wurde über 2023 hinaus nicht mehr verlängert. Im Artikel wird ein Netzwerk rund um Herrn Pleininger beschrieben. Die OMV-Strategie wurde nach der letzten Aufsichtsratssitzung wieder abgeändert. Da steht nun auf einmal wieder, dass der Gasanteil auf 60% steigen soll und die Exploration auf 2026 hinausverlängert wird. Herr Pleininger lacht wieder von der OMV-Webseite. Herr ÖVP-Brunner beauftragte nun die ÖBAG, unkonventionelle Gasförderung in Österreich zu evaluieren. Hinzu kommt, dass genau bei diesem Herrn Brunner auch die Freigabe für solche Bergbauvorhaben liegt. Praktisch alles in einer Hand, nur nicht für uns Menschen im Weinviertel. Geschmacklos dabei ist, dass ein wesentliches Schiefergasvorkommen auch im Bereich rund um den Bodensee festgestellt wurde. Herrn Brunners Familie ist davon nicht bedroht, seine ÖVP-Landesorganisation hat Fracking in der Landesverfassung verboten. Die ÖVP in Niederösterreich nicht! Ich wünschte er und Herr Wallner würden in Niederösterreich wohnen.

Der Grund, warum ich Sie anschreibe, ist meine Hoffnung Ihre Aufmerksamkeit und objektive Einschätzung dieser momentanen Situation zu erlangen. Wir stehen heute Schiefergasfracking in Österreich näher als je zuvor! Selbst 2012 als dieser Irrsinn erstmals hochkam war schnell klar, dass Landes- und Bundespolitik dagegensteht. Heute fehlt der politische Widerstand. Glaubt man dem Presse-Artikel, arbeitet das Ego einzelner weniger Top-Manager mit Macht und Kontrollverlust, stetig daran, im Weinviertel zu fracken. Dann braucht es auch wieder einen Explorationsbereich. Oder wie Herr Roiss seit ein paar Monaten immer wieder trommelt, einen verstaatlichten Explorationsbereich. Kreativer Zufall, oder?

Leider nehmen wir keinerlei Widerstand oder Protest der grünen Politik auf Bundesebene wahr. Ein einziger grüner Antrag auf Landesebene wurde unabgestimmt eingereicht und von den anderen Fraktionen (außer SPÖ, Grüne) nicht angenommen. Ähnlich verhält es sich mit der zweiten Regierungspartei. Auf Bundesebene sind es ÖVP-Vertreter die das Thema unter dem Vorwand, von Russland unabhängig zu werden, vorantreiben. Da offensichtlich und klar ist, dass das nicht möglich ist, ist also auch deren Unterstützung gegen Fracking nicht zu erwarten. Der oberösterreichische ÖVP-Landeshauptmann forderte wiederholt Fracking in Niederösterreich, die Niederösterreichische ÖVP-Landeshauptfrau gibt keinen Kommentar dazu ab. Einzig drei ÖVP-Landespolitiker aus dem Weinviertel, Herren Wilfing, Schulz und Hackl sprechen sich öffentlich gegen Fracking aus. Warum dann aber gegen den jüngsten Antrag gestimmt wurde, ist fraglich. Genauso fraglich wie lange der Widerstand der drei Herren gegen die eigene gesamte restliche Partei standhält. Auch die übrigen Umweltschutzorganisationen WWF und Global 2000 zeigen präpotente Ignoranz zu dem Thema. Einzig Greenpeace gab Anfang September eine Pressemitteilung raus – das wars dann aber schon wieder… geht es so weiter, werden wir im Jahr 2023 mit dem Aufbau der ersten Probebohrung rund um Poysdorf rechnen.

Sie selbst, geschätzten Damen und Herren, vertreten unterschiedliche Interessensgruppen im Zusammenhang mit Umweltschutz. Die OMV plant alle 5km einen Bohrplatz der 7×24 bewirtschaftet wird. Tausende LKW-Fahrten pro Kalendertag sind zu erwarten um Bohrmaterial, über 735 000 Tonnen an Stützmittel, über 24 425 Tonnen an Additiven und 575 Tonnen an hochgiftigen Bioziden anzuliefern. Die Vogelpopulation wird darunter genauso leiden wie das Wildvieh. Wobei an Jagd dabei nicht mehr zu denken sein wird, wenn jede Bohrstelle mit einer eigens oberirdisch angelegten Pipeline zum Abtransport des kontaminierten Lagerstättenwassers errichtet wird – querfeldein im gesamten Weinviertel. Die Landwirtschaft wird stöhnen, wenn über 1 500 000qm fruchtbarer Ackerböden versiegelt werden. Wälder werden für die querfeldein zu legenden Zufahrtsstraßen gerodet. Hinzu kommt ein Trinkwasserverbrauch von 1 500 000 000 Liter in einer der trockensten Regionen. Durch die induzierte Seismik ist wie überall mit Erdbeben zu rechnen. In der berühmten Marcellus-Formation wurden über 40% des Trinkwassers vergiftet da Bio-Fracking eine Illusion ist. In Holland wurde ein riesiges Erdgaspotential aufgrund der eingetretenen Erdbeben erst vor kurzem geschlossen – trotz des Vermögens, das dort unterirdisch schlummert. Fracking erhöht den Methangasanteil in der Atmosphäre dramatisch, der Gletscherrückgang wird noch mehr beschleunigt – nur damit unsere bequeme Generation weiter ihre Gemütlichkeit hat. Auf Kosten unsere Kinder und Enkel.

In Anbetracht der Presse-Recherchen ist das zu erwartende Ergebnis der beauftragten Evaluierung einschätzbar. Es ist fünf vor zwölf, die Grünen und Umweltschutzorganisationen meinen „mizaru, kikazaru, iwazaru“. Schätzen offensichtlich „…das wird nix…“. Täuschen sich aber.

Schiefergasfracking ist der Totschlag für unsere Klimaziele, Vernichtung und Raub an Trinkwasser, Verbrauch von hunderten Tonnen an Nahrungsmittel (Kukuruz) zur Gasgewinnung, Zerstörung der Landwirtschaft im Weinviertel sowie der Vielfalt unserer Natur.

Bitte helfen Sie uns!

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Niedersachsens Ministerpräsident schließt Fracking kategorisch aus

Neben Nordrhein-Westfalen steht auch Niedersachsens Ministerpräsident kategorisch gegen Schiefergasfracking ein. In Niedersachsens Böden sollen gemäß Schätzungen 800 Milliarden Kubikmeter Schiefergas schlummern (Vergleich: Im Weinviertel ca. 57 Milliarden Kubikmeter). Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil spricht sich dagegen aus, Niederösterreichs Landeshauptfrau schafft das bei gerade mal 7% vergleichbarem Volumen leider nicht.

„Jedes Projekt, das nach Aufhebung des gesetzlichen Verbotes angepackt würde, hätte mit langwierigen Diskussionen und Klageverfahren zu rechnen“, sagte Weil dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). „Deswegen hilft es uns aktuell nicht und es wird uns auch in der Perspektive nicht helfen, denn dann wollen wir raus aus den CO2-Emissionen.“

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/15984660-wirtschaft-schliesst-fracking-gasfoerderung-kategorisch

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Weinviertler Gemeinden geschlossen GEGEN Schiefergasfracking

Betroffene Weinviertler Gemeinden sprachen sich gemeinsam mit dem Landtagspräsidenten gegen Schiefergasfracking im Weinviertel aus. Die Gemeinderäte fassen Beschlüsse gegen Schiefergasfracking!

https://www.noen.at/mistelbach/poysdorf-nein-danke-keiner-glaubt-an-weinviertler-fracking-gas-poysdorf-fracking-schiefergas-karl-wilfing-christian-frank-franz-wagner-umweltvertraeglichkeitspruefung-horst-frank-josef-fuerst-print-337594282

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Während Österreich Fracking „prüft“ ist man in Deutschland weiter!

Niederösterreichs Landeshauptfrau schweigt während Finanzminister Magnus Brunner die ÖBAG beauftrag Fracking im Weinviertel zu prüfen. In Nordrhein-Westfalen ist man weiter. CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst schließt Fracking in seinem Bundesland kategorisch aus, zu hoch sei die Gefahr für die dabei schwer in Mitleidenschaft gezogenen Trinkwasserschichten.

https://www.sueddeutsche.de/politik/regierung-duesseldorf-wuest-schliesst-fracking-zur-erdgasgewinnung-in-nrw-aus-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220922-99-857681

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Ein wilder Artikel in der Kronen Zeitung

In der heutigen Kronen Zeitung schreibt Herr Perry von „Texas im Weinviertel“ und, dass „eine Million Tonnen Rohöl“ in unseren Böden schlummern. Dass er dabei Erdgas und Rohöl vermengt ist egal. Dass man nicht von heute auf morgen Rohöl oder Erdgas fördern kann und sich so aus der russischen Abhängigkeit befreit, ist egal. Dass unsere Gazprom Verträge bis 2040 verbindlich laufen, ist egal.

Laut dieser „Studie“ schlummern „gigantische“ Erdgasvorkommen von 1,5 Milliarden Kubikmeter in unserem Erdreich. Ob es sich dabei um reales Gas oder nur Gasführende Gesteinsschichten handelt bleibt Herr Perry schuldig. Selbst unter optimistischer Annahme, es wäre reines Gas, beläuft sich der jährliche Bedarf in Österreich aber auf über 12,6 Milliarden Kubikmeter [1]. Wie man mit circa 11% Gasvorkommen eines einzigen Jahres von gigantischen Vorkommen tippen kann ist uns nicht verständlich. Nach 43 Tagen sind diese gigantischen Vorkommen verbraucht. Aus. Ende.

Herr Perry überschlägt sich in seinem Eifer auch bei den Rohöl-Vorkommen. Er bezeichnet das Weinviertel als Texas und überschlägt sich in Gigantomanie bei circa einer Million Tonnen Rohöl in heimischen Böden. Nun ja, die Texas-ähnlichen Zustände und gigantischen Vorkommen reichen in etwa für gerade mal einen Monat (32 Tage) Rohölbedarf in Österreich! Der liegt nämlich bei 11,3 Millionen pro Jahr [2]

In dem gesamten Artikel wird ziemlich wild Rohöl und Erdgas vermengt und mit extremen Superlativen ein Bild skizziert, das nicht viel mit der Realität zu tun hat.

TEXAS IM WEINVIERTEL
https://www.krone.at/2815564

[1] https://www.klimaaktiv.at/dam/jcr:17cec654-65ad-425a-9dce-d4ff9ab6db8b/2020%2012%2016%20Millgramm_klimaaktiv_Gaseinsatz%20Gasverbrauch%20alttext.pdf

[2] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/40574/umfrage/oesterreich-erdoelverbrauch-in-millionen-tonnen/

 

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Experten erwarten weiteren Rückgang des Gaspreises

Der Gaspreis sinkt und sinkt. Damit ist einer wirtschaftlichen Förderung von Schiefergas in Tiefen größer 4.500 Metern ein ökonomischer Fehler. So tun sich auch OMV Vorstände und ihre Freunde auf ihrem Ego-Trip schwer, das Weinviertel zu zerstören!

https://www.diepresse.com/6193929/experten-erwarten-weiteren-rueckgang-des-gaspreises

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Niederlande schließen Erdgasquellen

Während in den Niederlanden aufgrund wiederholter Erdbeeben, ein realistisches Erdgasvolumen im Ausmaß von 1.000 Milliarden Euro geschlossen, nicht mehr gefördert wird – setzen ÖVP und Grüne in Österreich auf Schiefergasfracking! Der schwarz-grüne Plan sieht vor über 150.000 Tonnen an Tetramethylammoniumchlorid, Petroleumdestillate, Octylphenol und Biozide aus der Gruppe der Isothiazolinone in das Erdreich Niederösterreichs zu verpressen. Zusätzlich soll aus einer der trockensten Regionen noch über 15 Milliarden Liter Trinkwasser entnommen werden.

https://de.euronews.com/2022/09/22/niederlande-schliessen-erdgasquellen

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Klimaaktivisten unterbrechen Nationalratssitzung

Unsere Jugend kämpft für ihre Zukunft. Leider muss sie das! Zu sehr werden künftige Generationen unter dem Desinteresse, der Bequemlichkeit und der Gier heutiger Eltern und Großeltern leiden müssen.

„Diese Welt haben wir von unseren Kindern nur geborgt“

https://www.oe24.at/oesterreich/politik/aktuell/klimaaktivisten-unterbrechen-nationalratssitzung/530853350

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Fake News!: Mehrheit für Weinviertel-Fracking

Ein Umfrageinstitut aus dem südlichen Niederösterreich, welches Studien für die OMV erstellt, veröffentlichte eine qualitätsarme Studie zum Thema Fracking im Weinviertel. Dabei wurden 485 Antworten ausgewertet und repräsentativ für Österreich dargestellt.

Selbst, dass 85% der Befragten angeben nichts von Fracking zu wissen, hinderte Österreichische niveaulose Revolverblattjournalisten und reißerische Boulevardmedien wie zum Beispiel orf.at nicht, diese „Studie“ als Österreichische Mehrheitsmeinung zu veröffentlichen.

Ich lade jeden gerne ein, unter dem weiter unten angeführten LinkedIn-Link diese „Studie“ zu kommentieren. Nachdem sämtliche Agentur-Mitarbeiter diese Studie geliked haben. Die Frage wie man seriös aus einer Studie eine Aussage ableiten kann, nachdem 85% der Befragten angaben von dem Thema keine Ahnung zu haben!?

Unsere Stellungnahme dazu:

Sehr geehrter Herr Novak,

In ihrem herausragend schlechten Beitrag heute Morgen im Radiojournal auf Radio NÖ (https://noe.orf.at/player/20220921/NGM/1663740103513) verbreiten Sie Fake News. Ihr Beitrag ist ein wesentlicher Tiefpunkt an niveaulosem und qualitätslosem Journalismus. Völlig zurecht ist das Vertrauen in den ORF auf einem Tiefpunkt. Völlig zurecht laufen die GIS-Gebührenzahler bei der niveaulosen Leistung davon. Sie selbst arbeiten mit solchen Beiträgen am Niedergang dieses stolzen, traditionsreichen Unternehmens. Die ORF-KollegInnen, die sich um Qualität in Journalismus und Berichterstattung bemühen, können sich bei Ihnen für den, zurecht, schlechten Ruf, Misstrauen und Abwendung bedanken.

Sie berichten über eine Umfrage die eine „Agentur“ ohne Auftraggeber, als Eigenstudie erstellte (https://www.linkedin.com/posts/thomas-schwabl-27a7b0b2_fracking-in-at-activity-6977918019570135040-_hQ2?utm_source=share&utm_medium=member_desktop).

  • Haben Sie recherchiert, wie oft diese „Agentur“ denn schon jemals eine so spezifische Umfrage „ohne“ Auftraggeber durchführte? Kommt ihnen das nicht spanisch vor?
  • Ist Ihnen aufgefallen, dass die „Agentur“ stolz die OMV als Referenzkunden anführt?
  • Haben sie erwähnt, dass die Befragten sich bei dieser „Agentur“ registrieren und so ein Zubrot dazu verdienen? Die Befragten also für Geld ihre Antworten abgeben!
  • Also nebenberuflich diese Fragen beantworten? Haben sie erwähnt, dass knapp 70% der Befragten unter Maturaniveau sind?
  • Dass knapp 85% angeben keinen oder „mittelmäßigen“ Wissensstand zu Fracking zu haben? Und sie dennoch diese Antworten als Wert ansehen, im Radio gebracht zu werden?
  • Haben Sie erwähnt, dass über 66% der Befragten, die unter Maturaniveau sind und diese Fragen beantworten, um Geld zu verdienen, gar nicht wissen, dass es Shale Gas im Weinviertel gibt?
  • Haben Sie erwähnt, dass die „Agentur“ bei den Fragestellungen lügt? Dass die „Agentur“ bei der Fragestellung behauptet, dass die Montanuni Leoben ein umweltschonendes Verfahren zum Fracking entwickelt hat. Dabei aber aktiv und vorsätzlich verschweigt, dass diese Methode noch nie zum Einsatz kam? Dass diese Methode ebenso bestehendes Lagerstättenwasser mit all den Chemikalien einsetzt? Dass bereits im Jahr 2009 Halliburton mit ihren „Clean Fracking“ Produkten Clean STIM, Clean Stream, Clean Wave scheiterte? Dabei wurde ebenfalls versucht mit Kaliumcarbonat und UV-Licht all die schrecklichen Chemikalien zu ersetzen. Und Halliburton scheiterte! Und es funktionierte nicht! All das verschweigt diese „Agentur“ vorsätzlich und aktiv bei den Fragestellungen an die Menschen mit niedriger Bildung, welche diese Fragen für Geld beantworten. Die „Agentur“ die die OMV stolz als Referenzkunden anführt und diese sehr sehr spezifische Studie zu Shale Gas ohne Auftraggeber durchführt.
  • Dass in dieser Studie knapp 60% glauben, man könne mit Erdgas Brücken bauen? Die glauben tatsächlich, Erdgas wäre eine Brückentechnologie? Oder meint diese „Agentur“ das Lobbyisten-Unwort, um eine Lüge zu verkaufen?
  • Dass diese „Agentur“ bei ihren Fragen proaktiv verschweigt, dass Schiefergasfracking im Weinviertel zur jetzigen Versorgungsunsicherheit keinen Beitrag leisten kann? Dass frühestens in zehn Jahren der erste Tropfen Shale Gas fließen kann? Also nach 2030?
  • Dass diese „Mehrheit“ für Fracking auf den Antworten von 485 Personen mit überwiegend niedriger Bildung, ohne Wissen über Fracking und Vorkommen in Österreich basiert, die sich dafür bezahlen lassen?
  • Dass diese „Mehrheiten“ in absoluten Zahlen bei dieser „Studie“ ohne Auftraggeber 254 Personen sind, die sich für Fracking aussprechen und, dass 310 Personen sich für die Anwendung von „Clean Fracking“ aussprechen. Ohne zu wissen, dass Clean Fracking defacto unmöglich ist? Sie bezeichnen 254 Personen in einem ORF-Beitrag als repräsentative Mehrheit in Österreich? Das ist erbärmlich! Kommen Sie mal ins Weinviertel. Sie werden zehnmal so viele Menschen finden, die eine andere Mehrheit vertreten.

Ich schäme mich unermesslich, mit meinen GIS-Beiträgen so einen „Journalismus“ zu unterstützen. Ihr Beitrag ist niveauloser Auftrags- und Kampagnenjournalismus. Sie bauen sich damit ein Denkmal für kommende Generationen, wenn unsere Kinder und Enkel sich fragen, wie es zu unserer Zeit zu der Zerstörung unseres Lebensraums kommen konnte. Die Moderatorin leitet den Beitrag mit „…Felix Novak informiert…“ ein. Richtig wäre „…Felix Novak desinformiert…“. Eine Schande!

Mit freundlichem Gruß

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Dem ist nichts mehr hinzuzufügen

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Alles zum Thema Schiefergasfracking im Weinviertel

Alles zum Thema Schiefergasfracking im Weinviertel „in a nutshell“ – Also zum mitnehmen…

Was ist Schiefergas Fracking und wo im Weinviertel soll denn gefrackt werden? Gibt es „Green Fracking“? Und wie ist der Ressourcenverbrauch? Was kostet Schiefergasfracking bei uns denn und wie lange sind wir davon betroffen? Reichen die Reserven tatsächlich 30 Jahre? …oder eher nur sieben? Wenn überhaupt.

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Warum Schiefergasfracking in der jetzigen Gas-Krise keine Lösung ist!

Schiefergasfracking im Weinviertel ist keine Lösung! Weder ökonomisch noch ökologisch.

 

Ökonomisch:

  • In den Medien werden Gasvorkommen behauptet, welche 20 bis 30 Jahre die Gasversorgung in Österreich sicherstellen. Leider stimmt das nur nicht! Im Jahr 2012 behauptete Herr Roiss, dass man vermutlich für 20 bis 30 Jahre, ca. 8 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich aus dem Weinviertel fördern könnte [1]. Der Gasverbrauch im Jahr 2019 lag laut E-Control [17] aber bereits bei 12,6 Milliarden Kubikmeter Gas, 8,3 Milliarden davon wurden importiert. Die Behauptung von Herrn Roiss ist aber auch nur eine Schätzung! Denn im Jahr 2012 als die OMV ein polnisches Unternehmen beauftrage Frequenzresonanzmessungen durchzuführen, wurde nur die Existenz von vermeintlich Schiefergasführenden Schichten erhoben, nicht das Volumen! Dabei stellte man fest, dass die auszubeutenden Schichten im nördlichen Weinviertel bei ca. 4500 Meter Tiefe liegen und sich bis ins Südliche Weinviertel auf 6000 Meter Tiefe verschlechtern. Dazu kommt, dass man im Jahr darauf weitere Erkenntnisse gewann, dass die Förderquoten einer Bohrung im ersten Jahr zwischen 63 und 80 Prozentpunkten zurückgeht [2]. Relativiert man die Schätzungen der OMV mit dem real gemessenen Förderquotenrückgang, kann man von einem Volumen von 57 Milliarden Kubikmeter im Weinviertel ausgehen (Jeweilige Mittelwerte der Bandbreitenschätzungen). Würde man rein hypothetisch glauben, dass die OMV tatsächlich in der Lage wäre, 8 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich zu fördern, wären wir mit dem Vienna Basins nach über sieben Jahren durch. Und den jährlichen österreichischen Bedarf hätten wir kein einziges dieser sieben Jahre auch nur einmal erfüllt.
  • Bevor Fracking in Deutschland verboten wurde, wurde im Jahr 2008 bereits Probe Fracking bei unseren Nachbarn in Deutschland gemacht. Das Ergebnis der Probebohrung „Damme 3“ war. „…Nach Angaben von ExxonMobil konnte durch die beiden Bohrungen kein ausreichendes Erdgaspotenzial am Standort nachgewiesen werden, was zum Entschluss der Verfüllung der Bohrungen führte…“ [3] Im europäischen Schiefergestein weit tiefer als 3000 Meter ist weniger bis kein Gas, anders als in den USA in 200 Meter Tiefe. Bei Fracking in Europäischen Tongestein war der nachweisliche Einsatz von 12,1 Millionen Liter Trinkwaser, 10,6 Tonnen Tonstabilisator Tetramethylammoniumchlorid (Schlumberger L064), 8,8 Tonnen Reibungsminderer Erdöldestillat, hydrogeniert sowie Polyethylenglycol-Octylphenylether (Schlumberger J313) und 460kg Biozide 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on, Magnesiumnitrat und Magnesiumchlorid (Baker Hughes M275) erforderlich. Die Klassifizierungen dieser Additive sind T-Giftig, N-Umweltgefährlich, Xn-Gesundheitsschädlich sowie C-Ätzend [20].
  • Experten der Montanuni Leoben führten im Jahr 2017 neuerlich eine Studie unter anderem zur Ertragskraft des Vienna Basin durch [4]. Die Einschätzung zu den „Shale Members“ Falkenstein welche in 4500 Meter Tiefe liegen (also das höchste Feld) beträgt dabei 31,08 bzw. 34,65 mg/gTOC extractable Organic Matter (EOM). Das ergibt einen Massenanteil kleiner 2wt% Total Organic Carbon (TOC). Die Schätzungen aus 2012 der OMV, müssen mit den Ergebnissen der Montanuni Leoben neuerlich, nach unten revidiert werden. Daher kommen die Studienautoren auch im Abstract und der Conclusio zu den Aussagen
    • Abstract, Seite 1327 „…Based on TOC contents and the very deep position of the maturity cut-off values for shale oil/gas production (∼4000 and 5000 m, respectively), the potential for economic recovery of unconventional petroleum is limited…
    • Abstract, Seite 1327 „..The […] Lower Shale Member is are poor source rock…“
    • Conclusio, Seite 1355 „… relative low TOC contents and the very deep position oft he maturity cut-off values für shale oil and shale gas production reduces the economic significance oft he Falkenstein/Mikulov shale oil/shale gas play, despite of its great thickness…“
  • Im Jahr 2013 plante man zwei Probebohrungen im Weinviertel [5]. Der dabei geschätzte Aufwand betrug ca. 130 Millionen Euro Investment für zwei Bohrungen. Für eine ertragreiche Ausschöpfung plante die OMV alle 5km einen „Sondenplatz“. Das wären ca. 50 Bohrplätze im gesamten Weinviertel. Multiplizieren sie die 130 Millionen für zwei Plätze mit den 50 Bohrplätzen sprechen wir von ca. 3,25 Milliarden Euro Projektosten! Nicht umsonst sagte damals bereits Herr Veit von der OMV, dass die Förderkosten etwa vier- bis fünfmal teurer kommen als konventionelle Förderung.
  • Die ca. 3,25 Milliarden Euro Projektkosten erstrecken sich auf ca. 30 bis 40 Jahre Laufzeit (ca. 2 Jahre UVP, ca. 8 Jahre Aufbau und Vorarbeit, ca. 20-30 Jahre Förderung). Bereits im Jahr 2012 ging man von einer achtjährigen Vorlaufzeit aus, um überhaupt sagen zu können, ob Fracking im Weinviertel „darstellbar“ sei [5]. Auch neuerlich wiederholte Herr Stern von der OMV diese Vorlaufszeit [6]. Dazu kommt noch eine verpflichtende UVP welche ca. 2 Jahre dauert. Sollte also in dieser Zeit der Ukrainekrieg enden und wir mit Russland wieder normale Wirtschaftsbeziehungen aufnehmen, die russische Gasversorgung Vorkrisen-Niveau erreichen und Russland wieder mit dem Preis drücken, dann wäre das Fracking im Weinviertel ruckzuck wieder unrentabel. Dieser Business Case setzt also voraus, dass wir den jetzigen Krisenzustand mindestens 30 Jahre aufrechterhalten müssen. Zur Erinnerung: Als in den USA der Shale Oil Boom einsetzte, steigerten die OPEC Länder ihre Förderquoten und senkten so den Barrel-Preis. Neben den stark zurückgehenden Förderquoten war das der Dolchstoß für viele der Fracking-Fields in den USA die reihenweise Konkurs anmelden mussten [7].
  • Entgegen den Behauptungen der OMV aus dem Jahr 2012, erfolgt die Wertschöpfung nicht in Österreich. Bereits die Messungen im Jahr 2012 wurden an eine polnische Firma vergeben. Weder die RAG noch die OMV verfügen über die Erfahrung, das Material, Personal und Kenntnis selbst zu Fracken. Dazu kommt, dass die OMV bis 2050 vollständig aus der Öl- und Gasproduktion aussteigt [8]. Explorationskonzerne wie Halliburton, Exxon Mobil oder Schlumberger werden dazu Förderaufträge erhalten mit 20 bis 30 Jahren Laufzeit. In Österreich bleiben die Kosten, versiegeltes Land, vergiftetes Trinwkasser; Die Steuern auf Löhne und Gewinne werden die Explorationskonzerne in ihren Ursprungsländern (Niedriglohnländer) abführen. Wenn Russland in ein paar Jahren sein Gas wieder verkaufen möchte, den Preis drückt (a’la OPEC), die Oberösterreichische Schwermetall- und Chemische Industrie dann sofort das billige Russengas kauft, steht die OMV mit dem Fracking-Vertrag da. Wie schon erwähnt, ein besonders riskanter Business Case, ein besonders langatmiger Business Case.

 

Ökologisch

  • Oft wird erwähnt, dass in den USA in 200 Meter Tiefe gefrackt wird, bei uns in 4.000 Meter Tiefe. Daher sei das Grundwasser nicht in Gefahr. Das ist nur bedingt richtig, denn um 4.000 Meter (richtigerweise 4.500 bis 6.000 Meter) tief zu bohren, müssen sie auch durch die 200 Meter tiefen Trinkwasser-Schichten durchbohren und durchfördern. Dazu gibt es Erfahrungswerte! In der „berühmten“ Marcellus Formation wurden ca. 40% der Trinkwasservorkommen vergiftet! Daher wurde nicht nur in Europa, sondern sogar in den USA im Jahr 2008 das Fracking in der Marcellus Formation VERBOTEN! [9] [10]
  • Aufgrund der nachweislichen Umweltschäden, realen Erdbeben und dem Flächenverbrauch ist in Österreich in Vorarlberg, in Europa in Italien, Frankreich, Belgien, Niederlanden, Luxemburg, Schottland, Irland, Deutschland, Dänemark, Tschechien, Bulgarien und Wales Schiefergasfracking verboten! Spanien, Kroatien und Slowakei haben Fracking darüber hinaus stark beschränkt! [11] Ich hoffe sie gehen nicht davon aus, dass die alle keine Ahnung haben.
  • Neben den Experten von der Montan Uni gibt es dort auch noch den Herrn Hofstätter. Der Herr hatte im Jahr 2014 das Patent EP3046990B1 [12] angemeldet welches die Basis für seine vermeintliche „Bio-Fracking-Lösung“ ist, sowie im Jahr 2014 auch eine kommerzielle Marke, BEER, dazu registriert [13]. Dem erträumten Lizenzreichtum steht Herrn Hofstätter nun nur noch die absolute Unwirtschaftlichkeit von Fracking in Europa sowie der Claim 5 und Anhang seines Patents im Weg. Denn BIO-Fracking ist nicht möglich. Um „Hydraulic Fracturing“ zu betreiben, müssen sie dem Frack Fluid Stoffe beimengen um die Viskosität des Fluids zu ermöglichen, Bakterien zu zerstören, Rost zu vermeiden, Temperaturen bei über 1000 bar Druck zu regulieren, hochgiftigen Schwefelwasserstoff entfernen und Eisenablagerungen vermeiden. Er setzt dabei auf Mais-, Kartoffel- und Holzstärke, Kaliumcarbonat (Salz), Bauxit und Sand (Stützmittel) sowie Zitronensäure (pH Regulator). Alles keine „giftigen Stoffe“. Allerdings können sie damit auch nicht Bakterien zerstören, Rost vermeiden, Temperaturen regeln, Schwefelwasserstoff entfernen oder Eisenablagerungen vermeiden. Daher hat Herr Hofstätter in seinem Patent unter Claim 5 auch angeführt, dass sein Frack Fluid neben den erwähnten Stoffen auch „… aus einer Gruppe, welche besteht aus Süßwasser, und Lagerstättenwasser oder Ölfeldwasser…“ besteht. Er mengt also bereits bestehendes Lagerstättenwasser mit all den giftigen Chemikalien von anderen Bohrlöchern seiner Lösung bei! Dazu verweist sein Patent auch auf 20 bestehende Patente von Halliburton, Chevron, BP, Schlumberger, Shell Oil, Mobil Oil und Texaco mit all deren bereits existierenden chemischen Substanzen (Tetramethylammoniumchlorid, Petroleumdestillate, Octylphenol und Biozide aus der Gruppe der Isothiazolinone).
  • Bereits 2009 versuchte sich Halliburton in Clean Fracking und brachte seine „Suite“ CleanStim(TM), CleanStream(TM) und CleanWave(TM) heraus. Anders, besser als bei Herrn Hofstätters Patent wurde dort noch zusätzlich mit UV-Licht versucht die Bakterien abzutöten. Diese Methode kam 2011 erstmals in El Paso in Texas zum Einsatz. Dabei wurde kaum bis gar kein Shale Gas nach oben transportiert, da aufgrund der fehlenden Biozide an den Oberflächen des aufgesprengten Gesteins sich sehr schnell bakterielle Filme bildeten. Daher musste man auch öfters Spülen und so kam man auf einen Trinkwasserverbrauch von circa 22 Millionen Liter! Davon wurden nur 3,8 Millionen an Wasser recycled und konnten so wieder als Frack-flüssigkeit eingesetzt werden (17%). Es wird auch berichtet, dass man 9085 Liter an Bioziden einsparen konnte. Wieviel dennoch verpresst wurde, wurde nicht angegeben [19]
  • Es gibt weltweit keinen einzigen Nachweis, dass Herrn Hofstätters Patent oder seine Marke, sein BIO-Fracking irgendwo bereits eingesetzt und bestätigt wurde. Die wenigen Kommentare online dazu sind von ehemaligen oder aktuellen Studenten. Das ist auch nicht verwunderlich, denn warum sollten Explorationsunternehmen für die Verpressung von chemischen Stoffen die sie schon immer verpressen, Lizenzen bezahlen? Das deutsche Umweltbundesamt untersuchte 88 Zubereitungen von Frack-Fluiden und bewertete davon 63 als giftig, umweltgefährlich, gesundheitsschädlich, reizend und ätzend. Darüber hinaus waren davon 37 (Trink-)Wassergefährdend. Bei den Untersuchungen wurden 112 verschiedene Stoffe in den Zubereitungen gefunden. 76 davon waren identifizierbar und wurden daher auch bewertet. Hingegen 36 Stoffe konnten nicht eindeutig identifiziert werden und daher auch nicht bewertet werden. Wir wissen also nicht, was die explorierenden Unternehmen noch beimengten [14].
  • Der rückgeführte Frack Fluid, der Flowback oder auch Lagerstättenwasser transportiert neben dem Schiefergas auch sogenannte „unerwünschte explorierte Stoffe“. Also unabhängig wie umweltschonend das von oben verpresste Frack Fluid ist, der Flow Back transportiert Stoffe welche seit Millionen von Jahren in der tiefe schlummern, mit nach oben. Diese sind Quecksilber, Blei, Arsen, Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylol, Radium 226, Polonium 210 und Uran 238. Unter anderem beauftragte das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft dazu im Jahr 2013 eine Studie [15].
  • Die Ausbeutung des Vienna Basins verlangt auf österreichischer Seite ca. 50 Bohrplätze. Pro Bohrplatz werden 30.000qm Landfläche versiegelt, das sind gesamthaft 1.500.000qm versiegelter, zubetonierter Acker und landwirtschaftlich nutzbare Fläche. Zu diesem Landverbrauch kommen noch die Schottertrassen, welche querfeldein errichtet werden müssen, um den Bohrplatz zu erreichen. Zur Abführung des Schiefergas ist eine oberirdische Gaspipeline quer durch das Weinviertel 55km von Herrnbaumgarten nach Auersthal geplant!
  • Pro Bohrplatz werden 25 Bohrungen durchgeführt, also ca. 1250 Bohrungen. Pro Bohrung benötigen sie ca. 12.000 Kubikmeter Trinkwasser. Das sind 12 Millionen Liter! Die OMV plant diesen Wasserbedarf nicht anzuliefern, sondern aus lokalen Wasserbrunnen zu entnehmen. Wir reden also von einem Wasserbedarf in den 20- 30 Jahren der Förderung von ca. 15 Milliarden Liter Trinkwasser. Dem ist entgegenzuhalten, dass unser schönes Weinviertel gerade austrocknet. Wir haben zum Beispiel in Poysdorf 42% weniger Niederschlag als im Klimamittel [16]. Der von der OMV veranlagte Wasserverbrauch entspricht ca. dem Verbrauch der Stadt Mistelbach auf 15.000 Jahre! Ich denke es gibt einen besseren Einsatz für klares sauberes Trinkwasser als damit Gas zu vier- bis fünf Mal teureren Kosten zu fördern.
  • Ebenso ist der globale Footprint von Schiefergas-Fracking drastisch tragischer als konventionelle Öl- oder Gasförderung. Seit dem Fracking-Boom in den USA ist der Methangehalt in der Atmosphäre drastisch gestiegen. Methangas ist um 84-mal höher am Treibhauseffekt schuld als zum Beispiel CO2. Bereits 20% des derzeitigen Treibhauseffekts, der globalen Erwärmung sind auf Methangas zurückzuführen [18]

 

Rein ökonomisch betrachtet ist Schiefergasfracking im Weinviertel genauso, als würde man Schluckauf mit einer Chemotherapie behandeln. Es bringt nichts und verursacht noch weitaus schlimmere Folgeschäden. Rein ökologisch betrachtet, zerstört es die Umwelt unserer Kinder! Schiefergas Fracking bringt nur Personen etwas, die bei der OMV aufgrund der Strategieänderung Macht- und Kontrollverlust haben oder auf Lizenzreichtum hoffen…

[1] https://www.diepresse.com/713891/schiefergas-fuer-30-jahre-in-oesterreich-omv-will-aber-nur-oekologisch-foerdern

[2] https://www.boell.de/sites/default/files/2013-10-schiefergas_1.pdf

[3] https://www.erdoel-erdgas-deutschland.de/nachrichten-zur-erdoel-und-erdgaserkundung-sowie-foerderung-der-abgelaufenen-woche

[4] https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0264817217302829

[5] https://www.tt.com/artikel/4203409/omv-will-weinviertler-schiefergas-ab-2020-foerdern

[6] https://www.derstandard.de/story/2000136061015/steigende-gaspreise-kommt-jetzt-das-fracking-zurueck

[7] https://www.derstandard.at/story/2000020880666/erste-grosse-fracking-pleite-in-den-usa

[8] https://www.omv.com/de/ueber-uns/unternehmen/strategie/exploration-production

[9] https://eros.usgs.gov/doi-remote-sensing-activities/2016/usgs/landscape-effects-hydraulic-fracturing

[10] https://de.wikipedia.org/wiki/Marcellus-Formation

[11] https://www.dw.com/de/us-fracking-gas-f%C3%BCr-europa-freiheit-oder-klima-selbstmord/a-61296262

[12] https://patents.google.com/patent/EP3046990B1/de

[13] http://seeip.patentamt.at/MarkeSuche/Details/c6d287b6-e89c-4886-a136-c9d85adc10ae

[14] https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/461/publikationen/k4346.pdf

[15] https://files.fwu.at/Projekte/2014/StudieSchiefergas.pdf

[16] https://www.krone.at/2785862

[17] https://www.klimaaktiv.at/dam/jcr:17cec654-65ad-425a-9dce-d4ff9ab6db8b/2020%2012%2016%20Millgramm_klimaaktiv_Gaseinsatz%20Gasverbrauch%20alttext.pdf

[18] https://www.youtube.com/watch?v=DFjSflLcOMg

[19] https://ir.halliburton.com/news-releases/news-release-details/el-paso-and-halliburton-pioneer-first-natural-gas-completion

[20] https://www.bund-nrw.de/fileadmin/nrw/dokumente/Energie_und_Klima/2012_09_gutachten_fracking_nrw_2012_lang_04.pdf

 

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Einer gegen den Rest der Welt

Ein scheidender OMV-Vorstand, der seinen persönlichen „Erfolg“ und Reichtum auf der Ausbeutung und Zerstörung unserer Natur, auf der Zerstörung der Zukunft unserer Kinder aufbaute, kann nicht loslassen.

Der neu bestellt OMV Vorstand arbeitet an der Zukunft die, auch wenn schon viel zu spät und langsam, zur Sicherung des Unternehmensweiterbestands und der Überlebensfähigen Zukunft unserer Kinder beiträgt. Ein OMV Vorstand, der seine berufliche Zeit mit Exploration und Production von fossilem Dreck zubrachte, soll endlich in 2023 gehen. Sein hochdotierter Vertrag wurde endlich nicht mehr verlängert.

Das scheint ihm nun nicht zu schmecken, seit Wochen kopieren Medien falsche Presseaussendungen, dass es rentabel sei in Österreich zu fracken. WKO Funktionären wird ins Ohr geflüstert, man kann in sechs Monaten eine Probebohrung vollständig abwickeln. All das just bevor der Aufsichtsrat die neue Strategie zu hinterfragen beginnt. All das kurz nachdem der OMV Vorstand gehen soll. Kreative Zufälle.

Wir hoffen der Aufsichtsrat hält der Politik einer einzelnen Person die nicht verlieren kann, die nicht an die Zukunft unserer Kinder denkt, die Land und Leute zerstört nur um zu gewinnen, nur um Recht zu haben, stand! Wir hoffen die intelligenten Menschen halten dem stand!

https://www.derstandard.at/story/2000138580937/tiefenbohrung-staatsholding-laesst-omv-chef-neue-strategie-erklaeren

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Fracking-Methan – Todesstoß für das Klima

Herr Professor Lesch erklärt warum Fracking nicht nur das Land zerstört, sondern auch unser Klima, ohne dass nur ein Tropfen Gas verbrannt wurde.

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Salzburg-AG-CEO gegen Fracking im Weinviertel

Der Chef der Salzburg AG spricht sich für eine Priorisierung von 200 Energieprojekten in Österreich aus und ist gegen Fracking im Weinviertel und gegen Atomstrom.

https://brutkasten.com/salzburg-ag-schitter-interview-fracking-gas/

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Kleine Zeitung: In der OMV hält man Felbermayrs Idee, schnell auf Schiefergas zu setzen, für unrealistisch

Vorschläge von Wifo-Chef Felbermayr stoßen auf Ablehnung
Für Industriellen-Präsident Knill „in der Praxis nicht umsetzbar“. Zementindustrie braucht nur mehr wenig Gas. OMV: Fracking kurzfristig nicht möglich.

Fracking, Zement & Co.: Vorschläge von Wifo-Chef Felbermayr stoßen auf Ablehnung | Kleine Zeitung

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Offener Brief an Frau Landeshauptfrau Mikl-Leitner

Sehr geehrte Frau Landeshauptfrau Mikl-Leitner!

Nachdem sich Ihr Parteifreund, der oberösterreichische Landeshauptmann Stelzer, klar für Fracking in NÖ bei uns im Weinviertel ausspricht https://www.nachrichten.at/wirtschaft/stelzer-heimisches-gas-foerdern-auch-mit-fracking;art15,3677562 , möchte ich wissen wie sie persönlich und der ÖVP Klub zu Schiefergasfracking im Weinviertel stehen, und ob und wie sie als Landeshauptfrau von NÖ gedenken, NÖ und das Weinviertel vor derartigen Angriffen Ihrer Parteifreunde, und den Gefahren von Schiefergasfracking zu schützen.

Da vor allem die Schwermetall- und Chemieindustrie in Oberösterreich noch immer riesige Gasverbraucher sind, setzt sich der LH von Oberösterreich dafür ein, obwohl das der Realität widerspricht, und obwohl damit nicht einmal ansatzweise der Bedarf gedeckt werden könnte, und sogar der OMV-Chef Herr Stern – trotz aller wirtschaftlichen Interessen der OMV – darauf verweist, dass vor Ende dieses Jahrzehnts nichts gefördert werden könnte, und er verweist dabei auch auf das Ziel 2040 Klimaneutral zu sein https://www.heute.at/s/fracking-gas-fuer-omv-derzeit-kein-thema-100204421.

Herr Prof. Hofstätter von der Montanuni hat größtes wirtschaftliches Interesse, weil er sein Patent verkaufen will, und er wird aktuell in den Medien herum gereicht, und kann und darf dort beinahe ohne Rückfragen der Journalisten Werbung für sein Patent machen, welches er schon jahrelang nicht verkaufen konnte, und welches zur besseren Verwirrung der Menschen mit immer abstruseren Fantasienamen und Beifügungen – von clean bis bio Fracking – zum greenwashing in den Medien platziert wird.

Da eine vollständige Info den Rahmen hier sprengen würde, teile ich lediglich eine Zusammenfassung unserer Recherchen bezüglich des Patents mit, wir können Ihnen bei Bedarf aber auch jederzeit die Langversion zur Verfügung stellen.

Zusammenfassend: Es gibt KEIN BIO Fracking! Begriffe wie Green Fracking oder Sauberes Fracking sind gleichbedeutend wie grüne Atomkraft (EU) oder grünes Gas (EU) usw. Selbst bei Herrn Hofstätters Patent mischt er Stärke, Kalium und Zitronensäure in BESTEHENDES Lagerstättenwasser. Das bestehende Lagerstättenwasser beinhaltet bereits chemische Additive wie zum Beispiel Biozide und Korrosionsschutz (beide hochgiftig). Denn beim Fracken müssen Bakterien abgetötet werden, und die Bohr- und Förderanlage von Rost freigehalten werden. Das geht defacto nicht mit Stärke, Salz und Zitronensaft. Das rückgeförderte Lagerstättenwasser spült neben dem Schiefergas auch giftige und radioaktive Stoffe aus der Tiefe hoch – unabhängig welche Substanzen dem Frackfluid beim Verpressen beigemischt werden.

Lagerstättenwasser: Zusammensetzung

Auch die Inhaltsstoffe des Lagerstättenwassers und ihre anteiligen Mengen sind von Lagerstätte zu Lagerstätte unterschiedlich. Entweder liegen die Inhaltsstoffe in gelöster Form vor oder sie sind an im Wasser enthaltene Feststoffe angelagert. Salze wie Natrium-, Calcium-, Kalium- und Magnesiumchlorid sind die Hauptbestandteile des Lagerstättenwassers und machen es zu einer hochkonzentrierten Salzlösung.

Darüber hinaus ist Lagerstättenwasser mit giftigen Schwermetallen wie Quecksilber, Blei und Arsen belastet sowie mit aromatischen Kohlenwasserstoffen wie den BTEX-Aromaten Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylol. Alle diese Stoffe sind mindestens als „gesundheitsschädlich“ eingestuft. Zusätzlich kann Lagerstättenwasser radioaktive Stoffe natürlichen Ursprungs enthalten, die NORM-Stoffe genannt werden (Naturally Occurring Radioactive Material). Dazu zählen u. a. Radium 226 und Polonium 210 als Zerfallsprodukte von Uran 238.

http://www.bi-langwedel.de/index.php/gasfoerderung/lagerstaettenwasser

Dieses Lagerstättenwasser ist eine riesige Gefahr, denn es würde unzählige male gebohrt und gefrackt werden, und jedesmal bliebe ein beträchtlicher Teil des Lagerstättenwassers im nun aufgesprengten Erdreich, und es kann sich nun ungestört und unverhinderbar „entfalten“. Bei jeder der unzähligen Frackingbohrungen werden die Grundwasserhorizonte perforiert, was das bedeutet, brauche ich wohl nicht näher auszuführen. Kein Mensch, auch nicht der Herr Prof. Hofstätter, kann ABSOLUTE SICHERHEIT GARANTIEREN, was auch die vielen Bohrunfälle und Umweltkatastrophen leider und tragischerweise schon bewiesen haben.

Darüber hinaus besteht der Fracking Prozess noch aus weiteren Schritten welche defacto Gefahren, Beeinträchtigungen und Umweltzerstörung mit sich bringen, welche ich aber hier wegen des Umfangs nicht näher ausführen kann. Sich hierbei auf einen einzigen von unzähligen Schritten zu fokussieren, und sämtliche anderen Probleme und Gefahren auszublenden, wie es in der aktuellen medialen Berichterstattung leider gehandhabt wird, ist nicht richtig, und genaugenommen sogar äußerst unprofessionell, und entspricht nicht den journalistischen Grundsätzen. Leider kann ich hier platzbedingt auch nicht die vielen existenzbedrohenden und materiell schädlichen Nachteile anführen, von welchen die WeinviertlerInnen abseits des unmittelbaren Frackings noch negativ betroffen wären.

Fracking ist und bleibt eine Gefahr für die Menschen und die Erde, soviel steht fest, und das kann auch niemand wegpolemisieren, auch nicht Herr Prof. Hofstätter. Herr Doktor Zittel, Experte zum Thema Förderung fossiler Stoffe, der nicht auf der Payroll eines Erdöl- oder Erdgasunternehmens oder einer von diesen geförderten Universitäten steht, hat diese für Deutschland sehr treffend und beängstigend aufbereitet, welche auch gleichlautend für Österreich gelten: https://publik.verdi.de/ausgabe-202204/endspiel-des-fossilen-zeitalters.

Angesichts der bevorstehenden NÖ Landtagswahl ist für alle WählerInnen in NÖ und dem Weinviertel sicherlich von größtem Interesse zu erfahren, ob und wie die NÖ Landeshauptfrau und der ÖVP Klub die Interessen und die Sicherheit der NÖ LandesbürgerInnen und WeinviertlerInnen vertreten und schützen werden.

Daher ersuche ich noch einmal mit meinem offenen Brief um Ihre persönliche Antwort, ob und wie sie als Landeshauptfrau von NÖ gedenken, NÖ und das Weinviertel vor derartigen Angriffen Ihrer Parteifreunde, und den Gefahren von Schiefergasfracking zu schützen.

Mit freundlichen Grüßen

Johann Kleibl

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Aus der Traum vom Schweizer Gas?

Gas wird knapp. Und Wladimir Putins (69) Gas will niemand mehr so gerne kaufen. Das Geld fliesst direkt in seine Kriegskasse. Kann die Schweiz ihr eigenes Gas produzieren? Für die nächsten Winter wird das kein Thema sein – und für alle anderen wohl auch nicht.

https://www.blick.ch/wirtschaft/aus-der-traum-vom-schweizer-gas-bis-zur-produktion-ginge-es-mindestens-ein-jahrzehnt-id17633009.html

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OE24: Klima-Protest am Wiener Ring

Die Umweltschutzorganisation Letzte Generation Österreich protestierte einmal mehr, unkonventionell, gegen Schiefergasfracking im Weinviertel.

Vielen Dank!

Umweltaktivisten blockieren Wiener Ringstraße (oe24.at)

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PROFIL: Gerhard Roiss: „Der Staat sollte sich aus der OMV zurückziehen“

Ein abgedankter Profitgierling schwelgt in Erinnerung und bedauert das Weinviertel nicht vergiftet zu haben. Roiss tritt hier als Fürsprecher der perspektivenlosen, kleinkarierten Sicht auf Fracking. Seine Referenz auf das weltweit NICHT ERFOLGREICHE Patent von Hofstätter als alleinige Lösung für Österreich und den Weltmarkt verdrängt leider wie üblich, all die anderen Risiken. Das hochgepumpte kontaminierte Lagerstättenwasser welches im Grund versickert, von Erdbeben (wie überall weltweit wo gefrackt wurde!), von einem Infrastrukturellen Supergau mit LKW-Trassen überall, Pipelinerohren überall, von leergepumpten Grundwasserbrunnen, Bohrtürme alle 4km auf die nächsten zehn Jahre und Arbeitsplätze für Lohndumpingländer wie Polen.

Der Artikel behandelt im wesentlichen sein und Seeles Scheitern, seine Statements zum Schiefergas Fracking zeigen aber sehr schön, dass solche „Manager“ wohl besser nicht mehr mit Verantwortung gesegnet werden.

Gerhard Roiss: „Der Staat sollte sich aus der OMV zurückziehen“ | profil.at

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KURIER: Das Märchen vom Schiefergas

In dem Artikel wird darauf hingewiesen, dass es, sofern der Traum von „Clean Fracking“ tatsächlich real sein könnte, noch weit mehr Risiken mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung gibt. Ganz abgesehen von der Verabschiedung der Klimaneutralität

Das Märchen vom Schiefergas | kurier.at

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Protestaktion gegen Fracking vor WKÖ-Zentrale

AktivistInnen der „Letzte Generation Österreich“ protestierten vor der WKÖ dagegen, dass diese zusammen mit der Industriellenvereinigung und dem Wirtschaftsministerium Fracking nach Österreich bringen wollen.

Die WKO stellte ihr NEIN zu Fracking Import klar.

https://www.krone.at/2724014

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Artikel: Steigende Gaspreise: Kommt jetzt das Fracking zurück?

Ein interessanter Artikel über die derzeitige Fracking- und Schiefergassituation in Österreich. Einziger Wermutstropfen dabei ist, dass man Hofstätter wieder zu Wort kommen lässt, der unrealistisch weiter davon träumt mit seinem Marmeladepatent reich zu werden. Im Artikel wird er zitiert, dass er nun sein Patent ins Ausland verkaufen möchte, US-Unternehmen hätten bereits Interesse daran.

Zum Verständnis: Hofstätter erfindet im Jahr 2011 eine Umweltfreundliche Fracking-Lösung. Bis heute setzt niemand diese ein! Es wird weiter mit giftigen Chemikalien gefrackt, es werden weiter giftige Substanzen mit dem rückkehrenden Lagerstättenwasser aus dem Erdreich an die Oberfläche in den Lebensraum der Menschen gefördert, es bebt weiter in allen Fracking-Gebieten die Erde, Hauswände reißen usw. usf. Und Hofstätter möchte nach knapp zehn Jahren erfolglosem Entwickeln seines Marmeladepatents, dieses nun aber wirklich erfolgreich verkaufen.

Ich denke, es wäre hilfreich, wenn man das Thema weiter seriös besprechen möchte, diese Person nicht mehr hinzuzuziehen – sondern Experten.

Weiters stellt er die Bewohner des Weinviertel als primitive Hinterwälder hin! „Man habe damals verabsäumt, die Bevölkerung im Weinviertel richtig zu informieren, denkt Hof stätter rückblickend über das gescheiterte Projekt. Was man nicht kennt, werde eben sofort verteufelt.“ Das was Hofstätter in seiner jovialen präpotenten Art nicht begreift ist, dass ein Großteil der Weinviertler Bevölkerung gebildet und schlau ist, und sich daher eben genau informiert hat. Und zwar nicht bei ihm, sondern dort wo bereits gefrackt wurde. Und daher kam der Protest gegen das Verbrechen Schiefergas-Fracking. Und nicht wie Hofstätter behauptet „…was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht…“

https://www.derstandard.at/story/2000136061015/steigende-gaspreise-kommt-jetzt-das-fracking-zurueck?ref=article

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Die Lüge vom BIO-Fracking – Greenwashing

Schon wieder bietet man Hofstätter eine Bühne um seine Lüge vom BIO-Fracking vorzutragen. Seine Hoffnung mit seinen Patenten doch noch reich zu werden ist scheinbar groß. Komisch nur, dass bereits wo gefrackt wird, nicht auf seine sichere BIO-Methode zurückgegriffen wird.

Warum? Weil sie nicht stimmt und nicht einmal die halbe Wahrheit ist – daher eine Lüge. Unabhängig von den Chemikalien die von oben herabgepresst werden, werden giftige und radioaktive Stoffe welche heute im Erdreich schlummern nach oben befördert, durch Trinkwasserschichten und versickern oberirdisch im Grundboden. Dazu kommen alle 4km(!) Bohrtürme, Hunderte Pipeline-Systeme, hunderttausende LKW-Trassen und Millionen an LKW-Kilometer. Der Sand, das Wasser, die Chemikalien und das Gas kommen nicht von alleine von und zur Bohrstelle…

Die vermutlich polnischen Bohrfirmen werden dabei auch gerne das Grundwasser im Weinviertel ausbeuten, denn das ist sicherlich billiger als es teuer von wo anders herbei zu schaffen. Das ohnehin schon trockene Land bei uns, leidet durch die Profitgier von Hofstätter und OMV neben den bereits oben genannten Schäden,noch mehr.

https://tvthek.orf.at/profile/konkret/13887640/konkret/14137508/Umweltfreundliches-Fracking/15175229

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Schiefergas weiter ein Thema für OMV

Dass OMV-Chef Schiefergas-Fracking im Weinviertel bewertet, erklärt er in diesem schrecklichen Interview. Die Bedrohung für Leib und Leben, für die Gesundheit unserer Kinder ist weiterhin gegeben.

https://oe1.orf.at/player/20220429/676239/1651226730901

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Kurierartikel über Fracking in Weinviertel

Der Kurier bringt das Gesundheits- und Umweltgefährdende Fracking als Alternative zu der Russlandabhängikgeit ins Spiel. Der Artikel: https://kurier.at/wirtschaft/die-renaissance-des-frackings-erdgas-oel-energie-russland-ukraine-kosten/401959868

Dazu eine Stellungnahme unseres BI-Sprechers:

Sehr geehrter Herr Meyrath, sehr geehrte Redaktion!

Viele WeinviertlerInnen und KurierleserInnen waren – wie ich auch – von Ihrem Frackingartikel höchst schockiert.

Sollten damit wieder die „Frackinggespenster“ geweckt werden, welche von den WeinviertlerInnen vor Jahren „vertrieben“ wurden?

Oder handelt es sich gar um plumpen Lobbyismus für die glücklicherweise auslaufenden Fossilen?

Ihr Artikel gibt jedenfalls Anlass zur Sorge für ALLE WeinviertlerInnen.

Wie kann eine Tageszeitung in Zeiten wie diesen mit Klimawandel, CO2-Ausstoß und Erderwärmung so etwas tun?

Wollen Sie ein „weiter wie bisher“ bis zum bitteren Ende – mit allen bekannten Nachteilen für die Menschen und die Erde – unterstützen?

Wollen Sie unser Weinviertel – unsere Heimat – ruinieren?

Ist der finanzielle Profit für Konzerne wieder einmal wichtiger als die Heimat und der Lebensraum von Menschen?

Es ist echt erschreckend, erschütternd und schockierend, wie leichtfertig eine Tageszeitung versucht eine „Frackingrenaissance“ einzuläuten, ohne sich offenbar der umfassenden negativen Folgen für die WeinviertlerInnen und das Weinviertel bewusst zu sein.

Ich weiß nicht, von wem Sie Ihre Infos haben, und ob Sie sich der Tragweite Ihres Handelns bewusst sind, oder ob Sie mit diesem „stark lobbyistisch angehauchten Versuchsballon“ eine „Frackingrenaissance“ herbeischreiben wollen, zum Nachteil der WeinviertlerInnen und des Weinviertels?

Ich werde jetzt auch nicht auf alle Widersprüche im Artikel eingehen, denn er wurde ja leider schon veröffentlicht, und ich werde Sie auch nicht mit den unzähligen Gegenargumenten „zuschütten“, sondern ich übermittle Ihnen als Beilagen wichtige, richtige und aussagekräftige Infos bezüglich Fracking, und gleichzeitig biete ich Ihnen auch ein Gespräch an, um dabei alle Unklarheiten aufzudecken und richtig zu stellen.

Weiters möchte ich Sie auch auf unsere Homepage unter folgendem link einladen: https://weinviertel-statt-gasviertel.at/

Abschließend möchte ich Ihnen und Ihrer Zeitung dringend anraten, nicht noch länger in der auslaufenden fossilen Vergangenheit zu verharren, sondern sich für die überlebenswichtige Zukunft der Erneuerbaren Energien und der Bürgerenergiewende einzusetzen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

 

Johann Kleibl

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Fueling with Fire: Globale/Transatlantische Verkettung

Veranstaltungsmitschnitt Klimaschädliche LNG-Förderung in Kanada mithilfe deutscher Finanzgarantien Deutschland hat nun endlich den Kohleausstieg für 2038 beschlossen – viel zu spät, wie Klimaaktivist*innen kritisieren. Gleichzeitig wird jedoch genau dieser verspätete und unzulängliche Kohleausstieg dazu zum Anlass genommen, eine neue, …

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Deutsche Bundesregierung: Fracking-Gas ähnlich klimaschädlich wie Kohle

https://www.deutschlandfunk.de/bundesregierung-fracking-gas-aehnlich-klimaschaedlich-wie.1939.de.html?drn:news_id=1182251

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Fracking ist noch umweltschädlicher als gedacht

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/fracking

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Fracking-Land ist abgebrannt

In den USA bahnt sich ein Umweltdesaster an. Durch die Pleitewelle der Frackingfirmen werden unzählige Bohrlöcher verwaist zurückgelassen, durch die große Mengen des besonders gefährlichen Klimakillers Methan ausströmen – also rohes Erdgas.

https://taz.de/Umweltdesaster-in-USA/!5702587/

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Gaspipeline Nord Stream 2 verbindet Deutschland mit Russland, teilt aber Europa / (Nicht) mit der Energiewende

https://www.cleanenergywire.org/factsheets/gas-pipeline-nord-stream-2-links-germany-russia-splits-europe?fbclid=IwAR0ybXYhGuEXyyQXLOS9tBKmmZOeLM7ZREJCI7-8bxYpgkX2q081H8nJpOw

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Milliarden Kubikmeter Gas werden sinnlos verbrannt

Überall kleine Brände. So sieht die Welt auf der Karte des Online-Projekts Skytruth aus: Klei­ne Punkte leuchten auf allen Kontinenten. Es handelt sich nicht um Waldbrände oder andere Naturkatastrophen. Eine Katastrophe sind die Feuer dennoch – für das Klima. Was diese Brän­de antreibt, ist Gas, das bei der Förderung fossiler Rohstoffe aus dem Untergrund nach oben strömt. Weil man es gerade nicht auffangen kann, wird es angezündet. Flaring nennt sich die Praxis. Pro Jahr setzt sie etwa 300 Millionen Tonnen CO₂ und in erheblichem Um­fang Methan frei, ein rund 30-mal so potentes Treibhausgas. Mit dem Fracking-Boom in den USA hat sich das Problem dras­tisch verschärft – Hintergründe hat die SZ (kostenpflichtig).

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Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hält im Kampf gegen den Klimawandel nichts von radikalen Eingriffen.

Beitrag im ORF vom 10. Juli: https://orf.at/stories/3173048/

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Fracking-Kollaps als Zeitbombe für Umwelt

Beitrag vom 13. Juli im ORF unter: https://orf.at/stories/3173365/

 

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Einseitig und unseriös: Umweltgruppen kritisieren Kick-Off-Veranstaltung der LNG Agentur Niedersachsen

23.6.2020 GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG : Food & Water Action Europe, Deutsche Umwelthilfe e.V., BUND Landesverband Niedersachsen e.V., Klimabündnis gegen LNG

Rund 100 Teilnehmer*innen haben am 18. Juni an der Online-Kick-off-Veranstaltung der LNG Agentur Niedersachsen teil­genommen, darunter auch Vertreter*innen von Umweltgruppen wie Food & Water Action Europe, das Klimabündnis gegen LNG und BUND Niedersachsen. Diese kritisieren massiv die voreingenommene Haltung dieser staatlich geförderten Agentur und das vollständige Fehlen der Betrachtung kritischer Studien zu den negativen Klima-, Umweltschutz- und Wirtschaftsauswirkungen bei der Etablierung einer LNG-Infrastruk­tur.

Veranstaltung: kritische Kommentare der Umweltvertreter*innen nicht zugelassen

„Auf der Veranstaltung wurden kritische Kommentare der Umweltvertreter*innen nicht zugelassen und pauschal als Halbwahrheiten abgetan“, berichtet Andy Gheorghiu von Food & Water Action Europe. „Es ist offen­sichtlich, dass ein seriöser Diskurs über die negative Klimawirkung von Erdgas und das Generieren von Investitionsruinen mit Steuergeldern im Keim erstickt werden soll.“

„Während die neue irische Regierung Fracking verbannt und damit das dortige Terminal beerdigt, will Deutschland es allen recht machen und den Import von US Fracking-Gas als LNG nach Deutschland ermöglichen“, kritisiert Christian Völker vom Klimabündnisses gegen LNG. „Jetzt versucht die LNG Agentur uns auch noch allen Ernstes Bio-LNG, welches in den benötigten Volumina gar

Niedersachsens Wirtschaftsminister Althusmann

„Wirtschaftsminister Althusmann betonte in seinem Grußwort, dass die LNG Agentur die Wirtschafts- und Umweltschutzpotenziale zusammen mit Stakeholdern erschließen soll“, ergänzt Heiner Baumgarten vom BUND Niedersachsen. „Bisher wurde jedoch kein*e Vertreter*in der Zivilgesellschaft oder der Umweltverbände in den Prozess eingebunden. Die LNG Agentur scheint komplett voreingenommen zu sein.“

Deutsche Umwelthilfe: LNG-Terminals in Niedersachsen leisten keinen Beitrag zur Energiewende

„Die geplanten LNG-Terminals in Niedersachsen leisten keinen Beitrag zur Energiewende. Sie bedeuten viel mehr das Risiko, die Lebensdauer fossiler Geschäftsmodelle zu verlängern und gefährden damit das Erreichen der Klimaziele“, sagt Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz der Deutschen Umwelthilfe. „Es muss einen offenen Dialog darüber geben, welche Infrastruktur die Energiewende benötigt. Dafür ist es notwendig, auch umwelt- und klimapolitische Expertise in die Debatten einzubringen. Einseitige Veranstaltungen, in denen ausschließlich die LNG-Lobby zu Wort kommt, helfen da nicht weiter.“

Die Umweltgruppen verwiesen darauf, dass Erdgas mit seinen Treibhausgas-Emissionen Teil des Klima­problems ist. Insbesondere LNG aus Fracking-Gas sei wegen der Umweltauswirkungen bei der Förderung, den Vorkettenemissionen und den hohen Energieverlusten bei Herstellung und Transport mindestens so klimaschädlich wie Kohle. Auch haben Studien der niederländischen Regierung und des Umweltbundesamtes nachgewiesen, dass LNG im LKW keine Klimavorteile gegenüber Diesel erzielt. Die Förderung des Aus- bzw. Neubaus von Gasinfrastruktur mit einer Lebenszeit von 30 bis 50 Jahren mit öffentlichen Mitteln riskiert die Schaffung von sogenannten Lock-In-Effekten über den Zeitpunkt der vollständig notwendigen Dekarboni­sierung hinaus. Zudem haben Studien gezeigt, dass die vorhandene deutsche und europäische Gasinfra­struktur ausreichend ist und Milliarden an öffentlichen Mitteln in Investitionsruinen verschleudert werden.

Hintergrund:

Die LNG Agentur Niedersachsen wird als Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und vom Land Niedersachsen über die „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschafts­struktur“ (GRW) gefördert. Sie ist bei der MARIKO gGmbH in Leer angesiedelt. Das übergeordnete Ziel der LNG Agentur Niedersachsen ist die Förderung der LNG-Infrastrukturentwicklung an der niedersächsischen Nordseeküste.

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Fracking, plastics and the climate – the still widely unknown nexus and its implications for the European Green Deal

Link zum Video auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=zM38sT3lPQs&feature=youtu.be&fbclid=IwAR1LacpkRTXmdtWMdrLndWXyqzI4J8baU1Zn1CPuJA1mlk1CSSPIBFKicS4

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Fracked up: The Link between Plastic, Fossil Gas and Methane Pollution

Fracked up: The Link between Plastic, Fossil Gas and Methane Pollution. Pt.I

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Fracking-Pleitewelle startet

Fracking-Pleitewelle startet – Anbieter beantragt Gläubigerschutz nach Chapter 11. Nach dem Ölpreis-Schock hat nun offenbar die Pleitewelle in Fracking-Industrie begonnen.

Artikel

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Kein Bedarf an Fracking!

Die Welt steht vor einem Übermaß an Erdöl und-gas. Ein weiterer Grund unangetastete Vorkommen zu belassen wo sie derzeit sind

ORF: Kollaps des US-Ölpreises

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OMV Fracking im Bezirk Gänserndorf?

Grünen-Bezirkssprecherin Beate Kainz sind die von der OMV – noch vor Ausbruch der Corona-Krise – angesuchten Produktionsbohrungen im Raum Gänserndorf und Prottes ein Dorn im Auge. „Auf engsten Raum sollen hier acht Bohrtürme errichtet werden. Ziemlich viel Aufwand dafür, dass nur Öl erwartet wird“, kritisierte Kainz (die NÖN berichtete ausführlich). Sie befürchtet einen Freibrief für Fracking und bemängelt fehlende Unterlagen.

Artikel in den NÖN

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Neues von Gasversorgung und Klimaschutz aus der Schweiz

Was gibt es Neues aus der Schnittmenge von Gasversorgung und Klimaschutz in der Schweiz?

  1. Gemeinde-Ratgeber aus Projekt «Gas-Infrastruktur» der Metropolitankonferenz Zürich
  2. Positionspapier des BfE zur künftigen Rolle von Gas
  3. Chancen und Grenzen der erneuerbarer Gase aus Systemsicht: neue Studie des Öko-Instituts
  4. Vernehmlassung zum Gasversorgungsgesetz
  5. Leistungsbilanz Ausbau der einheimischen Biogaserzeugung
  6. Gasnetz 2040: Sauber oder leer!

1. Das gemeinsam von der Metropolitankonferenz Zürich, EBP Schweiz AG, den Kantonen St. Gallen und Zürich und mehreren Partnern getragene Projekt «Gas-Infrastruktur» ist seit kurzem abgeschlossen. Die Resultate – in Form eines Fachberichts und eines Ratgebers für Gemeinden – sind unter www.metropolitanraum-zuerich.ch/themen/kooperationsprogramm/zukunft-der-gas-infrastruktur.html abrufbar. Der WWF Schweiz begrüsst das Projekt als einen Schritt in die richtige Richtung. Die Ergebnisse – Ratgeber und Fachbericht – sind jedoch einen Kompromiss aus den Anliegen der verschiedenen beteiligten Akteure und entsprechen damit nicht voll der Haltung des WWF. So werden beispielsweise Einsatzbereiche für erneuerbares Gas benannt, für die es allenfalls effizientere Lösungen geben wird. Die Sichtweise des WWF findet sich in unserem Hintergrundpapier (www.wwf.ch/erdgas bzw. www.wwf.ch/gaz_fossile).

2. Im Oktober 2019 hat das Bundesamt für Energie ein Positionspapier zur künftigen Rolle von Gas und Gasinfrastruktur in der Energie-versorgung der Schweiz publiziert: www.bfe.admin.ch/bfe/de/home/news-und-medien/publikationen.exturl.html/aHR0cHM6Ly9wdWJkYi5iZmUuYWRtaW4uY2gvZGUvcHVibGljYX/Rpb24vZG93bmxvYWQvOTgyMw==.html  Das Dokument liefert einige wichtige und hilfreiche Grundlagen für die Diskussion der künftigen Gasversorgung. Es bestärkt den auch vom WWF propagierten Grundsatz, dass erneuerbare Gase vorrangig dort eingesetzt werden sollen, wo sie für Klimaschutz und Versorgungssicherheit unverzichtbar sind – und dass Raumwärme und Warmwasser nicht zu diesen Verwendungszwecken gehören. Warum erneuerbare Gase in diesen Bereichen dennoch vorübergehend zum Einsatz kommen sollen, kann das BfE nicht überzeugend darlegen. Zumindest besteht dadurch die grosse Gefahr, dass in neue Gasheizungen mit einem kleinen Biogas-Anteil investiert wird, die über ihre gesamte 20-jährige Lebensdauer teil-fossil betrieben werden – während die Schweiz spätestens 2040 längst netto-null Emissionen erreicht haben muss. Für diese Heizungen gibt es meist komplett erneuerbare Alternativen und das Biogas würde in anderen Anwendungen dringender gebraucht.

3. Das deutsche Öko-Institut hat eine Übersichtsarbeit zum Forschungsstand bzgl. strombasierter Stoffe – also auch Power-to-Gas (PtG) – vorgelegt: www.oeko.de/publikationen/p-details/die-bedeutung-strombasierter-stoffe-fuer-den-klimaschutz-in-deutschland. Die Autoren zeigen auf, dass strombasierte Stoffe wie PtG zur Erreichung ambitionierter Klimaschutz-Ziele erforderlich sind. Zugleich betonen sie, dass diese aufgrund begrenzter Ressourcen (erneuerbarer Strom, allenfalls CO2) und hoher Kosten immer erst die dritte Wahl sind: nach Ausschöpfung der Effizienz-Potenziale und direkter Stromnutzung. Sie gehen davon aus, dass ein Grossteil der strombasierten Stoffe aus dem Ausland importiert werden wird, und zeigen Regulierungsbedarf auf. Die Resultate beanspruchen Gültigkeit für Deutschland, sind aber teilweise auch auf die Schweiz übertragbar.

4. Die Vernehmlassung des GasVG ist abgeschlossen. Die Auswertung der Antworten durch das BfE läuft. Aus Sicht des WWF braucht es klare Spielregeln für den fossilen, klimaschädlichen Energieträger Erdgas – und der (wachsenden) Anteile an erneuerbaren, klimaverträglichen Gasen. Die Spielregeln müssen so ausgestaltet sein, dass die Gasversorgung so schnell vollständig dekarbonisiert wird, wie es das von der Schweiz ratifizierte Klimaabkommen von Paris und die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft vorsehen (für Industrieländer wie die Schweiz spätestens 2040). Dies muss nicht alles im GasVG geregelt sein (für vieles eignet sich z. B. das CO2-Gesetz viel besser), aber die Vorgaben im GasVG dürfen dem nicht im Wege stehen. So fordert der WWF, dass die Gasnetzbetreiber die vorzeitige Stilllegung von Gasleitungen und allfällige Rückbaukosten anrechnen können. Dies legt auch eine Studie im Auftrag des BfE selbst nahe (www.bfe.admin.ch/bfe/de/home/versorgung/fossile-energien/erdgas/gasversorgungsgesetz.exturl.html/aHR0cHM6Ly9wdWJkYi5iZmUuYWRtaW4uY2gvZGUvcHVibGljYX/Rpb24vZG93bmxvYWQvOTgzNg==.html), es fehlt aber in der Vernehmlassungsvorlage.

5. Der Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG) hat sich selbst zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2030 mindestens 30% des Gasverbrauchs im Wärmesektor – also ca. 18% des gesamten Gasbedarfs – mit erneuerbarem Gas zu decken. Auch wenn dieses Ziel mit Blick auf eine vollständige Dekarbonisierung des Gasverbrauchs bis 2040 völlig unzureichend ist, lohnt sich ein Blick auf die bisherige Leistungsbilanz bzw. den Grad der Zielerreichung. Dabei wird deutlich, dass zumindest die einheimische Erzeugung und Einspeisung von Biogas längst nicht auf Zielkurs ist, sondern auf sehr niedrigem Niveau stagniert. Der Anteil am Endverbrauch Erdgas bleibt weiter unter 1%. Die Werte für importiertes Biogas, die der VSG in seiner Rechnung berücksichtigt, sind nur geringfügig besser. (Quelle: https://gazenergie.ch/fileadmin/user_upload/e-paper/GE-Jahresstatistik/VSG-Jahresstatistik_2019.pdf). Fazit: Es braucht viel mehr Biogaserzeugung in der Schweiz!

6. Nicht erst in Zeiten von Corona gilt es immer wieder, Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit zu treffen. Niemand kann dabei Gewissheit über die gesellschaftlichen, technologischen und ökonomischen Entwicklungen der nächsten Jahrzehnte für sich proklamieren, auch der WWF natürlich nicht. Aber das bewährte Vorsorgeprinzip gebietet es, auf die Optionen zu setzen, die die Erreichung der wichtigsten Ziele – und das heisst heutzutage definitiv auch: Vermeidung einer katastrophalen Klimastörung – in den verschiedensten denkbaren Szenarien maximal wahrscheinlich macht. D. h. Ihre Entscheidungen müssen uns darin unterstützen, die Energieversorgung spätestens 2040 CO2-frei zu gestalten. Die Messlatte lautet kurz gesagt: «Gasnetz 2040 – sauber oder leer».

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Bericht zu eingesehenen Projektunterlagen zur Förderung von Kohlenwasserstoffen verlautbart vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus

Die Eintragung von ADX VIE GmbH ins Firmenbuch erfolgte am 23.7.2019:

Geschäftszweig:  Gewinnung von flüssigen und gasförmigen Kohlenwasserstoffen

Kapital: 35.000 EUR

Gesellschaftserrichtung am 28.6.2019, Geschäftsführer Jan Zacharia Tchacos, Paul Fink; Gesellschafterin: Terra Energy Limited, Einlage 35.000 EUR

Das BM für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (Schramböck) veröffentlichte gemäß § 25a Abs. 14 AußWG 2011 am 4.11.2019.

Ein aufschlussreiches Release vom 2.7.2019 der ADX Energy Australien  wurde zwischenzeitlich von deren Homepage entfernt. UK, Rumänien werden auch erwähnt.

Zu den am 04.03.2020 in Zistersdorf eingesehenen Unterlagen zu „Gaiselberg 96“ derzeit nur so viel:

1)      Bergbaubetrieb: ADX VIE GmbH, 1010  Canovagasse 5

2)      Bohrunternehmer: RAG Energy Drilling (RED), Gampern

3)      GA-096 (Gaiselberg 96)

4)      Zweck: Öl-Produktionsbohrung

Grundbesitzer: einige Private und für die Grundstücke Nr.1860 + Nr. 1861 (Bohrplatz) die RAG Exploration&Production GmbH, 1015 Schwarzenbergplatz 16

Rechtsnachfolger für Nr. 1860 +1861 ist ADX VIE

Grubenfelder: Gaiselberg A und Gaiselberg B

Bohrarbeiten erfolgen entweder mit  Bentec E 200 oder E 202 der RAG Energy Drilling.

Übernehmender Betrieb: Bohr- und Förderbetrieb Zistersdorf  ADX VIE GmbH

Bohrtiefe ca. 1.915m TVD – bedingt durch die Schrägbohrung wird die gemessene Teufe (MD) ca. 2.300m sein, „der tatsächliche Bohrungsverlauf wird der Montanbehörde nach Bohrende vorgelegt.“

Eine Messung der Gaskonzentration auf Methan in der Umgebungsluft erfolgt laufend – an der Messstelle Unterbau auch auf H2S (Schwefelwasserstoff), Alarmierungen erfolgen optisch und akustisch

„Die Ableitung von KW (Kohlenwasserstoff)-Zuflüssen erfolgt über ein Düsen-Manifold wahlweise an einen Degasser, über eine Fackel oder direkt über die Rüttelsiebe in die Kammer 1 des Spülungstanksystems“

Entweichendes Gas:

Gasspürgerät-Messwerte werden permanent aufgezeichnet. „Bei Erreichen von 10% UEG der dauerhaft installierten Gaswarngeräte wird eine akustische und optische Vorwarnung ausgelöst.“

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxZu den am 9.3. verlautbarten Produktionsbohrungen kommen am 10.03.2020 weitere 3 Verlautbarungen dazu – und es werden demnächst 3 Flutbohrungen (Entsorgung von Wässern & Erhöhung des Lagerstättendrucks sind die Funktionen von Flutsonden) verlautbart werden:

Produktionsbohrungen – „Verhandlung“ am 23.3.2020

„Prottes 228“

„Prottes 230“

Produktionsbohrungen –„Verhandlung“ am 25.3.2020

„Prottes 232“

„Prottes 233“

„Prottes 235“

Flutbohrungen – „Verhandlung“ am 30.3.2020 (noch nicht verlautbart, aber schon in Gänserndorf aufliegend)

„Prottes 229“

„Prottes 231“

„Prottes 234“

Vorab: Diese Bohrungen liegen auf Grundstücken in der Katastralgemeinde Gänserndorf – daher liegen die Unterlagen in Gänserndorf zur Einsichtnahme auf, obwohl sie „Prottes ..“ heißen ( so wie „Altlichtenwart Tief 1“ in Hohenau liegt und daher in H. die Einsichtnahmemöglichkeit bzw. „Verhandlung“ war).

Alle diese Bohrungen liegen nahe beieinander. Offenbar sollen ( alle) Bohrungen im 3.Quartal stattfinden, mit einer Dauer je Bohrung von 3 Wochen – Unterlagen zu „Prottes 228“, „ Prottes 230“ und tlw. Flutbohrung „Prottes 231“ angeschaut: Alle werden von der RAG Energy Drilling als Bohrkontraktor der OMV durchgeführt, Endteufen bei 2211 m, 2140 m bzw. 2210 m Tiefe. Für die beiden Produktionsbohrungen wird Öl erwartet (oberste Kohlenwasserstoffschicht – auch für die Flutbohrung – bei 553 m Tiefe (TVD). Die Bohrungen sind abgelenkt.

Neu ist, dass die Bohrspülungen von der Sirius e.s. drilling fluids ( www.sirius-es.com ) aus Wels kommen werden, weshalb die Produktblätter auf Deutsch sind ( und sie sind etwas weniger lächerlich als die vom MiSwaco). Die Sirius sitzt also in A-4600 Wels, in D-29227 Celle und in Rumänien 040507 Bukarest.

Zur Flutbohrung „Prottes 231“:

„2.1 Zweck der Bohrung

Die Injektionsbohrung Prottes 231 wird als geneigte Bohrung auf den 8.TH (Anm.: Torton-Horizont) zur  Maximierung der Ölproduktion im Feld Prottes geplant. Zweck dieser Bohrung ist es, den 8.TH zur Aufrechterhaltung des Lagerstättendrucks zu fluten.“

(Entsorgung von Wässern & Erhöhung des Lagerstättendrucks sind die Funktionen von Flutsonden)

Jeweils ca. 600 m3 Spülbedarf, 600 t Bohrklein (Bohrschmant) werden je Bohrung anfallen und 90 m3 Dieseltreibstoff werden benötigt. Woher das Wasser für die Bohrspülung kommt wird nicht angegeben – nur dass es angeliefert wird (In Hohenau für die aktuelle Bohrung „AliT1“ wird es bekanntlich aus Hydranten im Ortsnetz entnommen.).

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Nach der am 11.03.2020 erfolgten Einsichtnahme in die Unterlagen der restlichen Bohrungen ( insgesamt nahe beieinander liegende 5 Produktionsbohrungen nach Öl und 3 Flutbohrungen zur Erhöhung des Lagerstättendrucks in dieser Gegend) lässt sich festhalten:

  • Alle Bohrungen sind als  abgelenkte Tiefbohrungen (zwischen ca. 2200 m bis 2500 m Tiefe bis zum 8. bzw. 9. Torton Horizont) konzipiert und sollen von der RAG Energy Drilling als Bohrkontraktor für die OMV erbohrt werden; alle im 3.Quartal mit einer Bohrungsdauer von 3 Wochen je Bohrung, was mindestens den Einsatz von gleichzeitig 2 Bohrtürmen der RAG für diese 8 Bohrungen erforderlich macht (bzw. sind zeitliche Verschiebungen ggf. erforderlich.)
  • Die oberste Kohlenwasserstoff-führende Schicht wird bei 553m Tiefe erwartet.
  • Bohrturm RAG Rig E 200, 6 Dieselmotoren MAN (532 kW je Motor), Bentec Hebewerk,  Bentec Euro Rig 250 Unterbau, Top Drive Aker MH, Nennlast 453 t, und 2 Aker WirthTriplex Spülpumpen je 350 bar
  • 90m3 Dieseltreibstoff je Bohrung wird benötigt
  • Für die Bohrchemikalien kommt der rumänisch-deutsch-österreichische Konzern Sirius e.s.com zum Einsatz.
  • Der Spülungsbedarf je Bohrung beträgt ca. 600 m3 – das Wasser wird angeliefert – und es entstehen je Bohrung 600 t fester Abfall (Bohrschmant), der auf einer OMV Deponie landet

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Bericht aus Unterlagen zu „Gaiselberg 72a“ aus dem Jahr 2015 – da steht klar drinnen, das der Lagerstättendruck auf Grund der weitgehenden Ausbeutung erhöht werden muss:

„GAISELBERG 72a“ (BA- 072A) und „GAISELBERG 75“

RAG, mobile Verdichtereinheiten

Ministerielle Inserate v. 1.12.15 im Kurier NÖ

Grubenfeld Gaiselberg E IV, 3 Grundeigentümer_innen, involviert: LH als wasserwirtschaftliches Planungsorgan, Arbeitsinspektorat, Gemeinde Zistersdorf, BH Gänserndorf

HERSTELLUNGSKOSTEN mob.Verdichtereinheit: über 72.673,- Euro

1.Allgemeines

Änderung der Sonde „G 72A“

Bescheid Herstellung: BMWA 68 100/0438-IV/11/2005 vom 12.8.2005, Bescheid Betriebsgenehmigung BMWA 68 100/0628-IV/11/2005 vom 23.11.05

Mit Zunahme von Ausbeutegrad und Separation des Erdölbegleitgases vom Erdöl im Förderstrang sinkt der Ölspiegel soweit ab, sodass eine stätige Produktion der Sonde nicht mehr gegeben ist.

Durch den Einsatz der mobilen Verdichtereinheit soll das anfallende Erdölbegleitgas im Förderstrang abgesaugt und anschließend verdichtet werden. Dies bewirkt, dass der Druck im Förderstrang abgesenkt wird, der Ölspiegel der Sonde ansteigt und eine kontinuierliche Ölproduktion erfolgen kann.

Schallschutzcontainer, Gasverdichter angetrieben durch einen Gasmotor, Druckbehälter, Abgasanlage und Rohrleitungen

Sonde und Verkehrsweg auf Pachtflächen der RAG

3. Wasserwirtschaftliche Belange

3.1 KEINE Wasserschutzgebiete und Schongebiete betroffen

3.2 KEINE Grundwasservorrangfläche betroffen

3.3 Maßnahmen zur Wasserhaltung: keine erforderlich

3.4 Grundwasser: „ die gg Leitungen werden in einer Tiefe von 1,00m verlegt und befinden sich ausschließlich auf Pachtflächen der RAG. Grundwasser führende Horizonte sollen demnach nicht angetroffen werden“

3.5 Brunnen und Quellen: keine Hauswasserversorgungsanlagen im Umkreis von 300m um das Bohrloch der gg Sonde. Des Weiteren befinden sich keine Wassergenossenschaftsanlagen mit einem Schutzgebiet im Umkreis von 500m um die Sonde.

4.Sonstiges

Ausnahmebewilligungen: für die Durchführung des geplanten Vorhabens sind keine sonstigen Ausnahmebewilligungen erforderlich

TEIL A: Mobile Verdichtereinheit

  1. Sondenplatz: „G 72A“ (ca 34mx43m), zur Gänze geschottert; Umzäunung 2m h Zaun
  2. Vorgeschriebener Sicherheitsabstand 30m zu Wohngebäuden, öffentl. Einrichtungen und Verkehrsanlagen wird eingehalten, das nächstgelegene Objekt liegt nordöstlich ca 510m entfernt
  3. Verkehrsweg: bestehende Zufahrt unverändert
  4. Mobile Verdichtereinheit:

Ford V8 Zylinder Kolbenmotor, welcher auf einer Seite mit 4 Zylindern als Gasmotor arbeitet und die 2. Seite als Gasverdichter für Erdgas verwendet wird

Antriebsleistung ca 35 kW, Eintrittstemperatur max. 25°C, Austrittstemperatur vor Gaskühler max.40°C, höchstzulässiger Betriebsdruck 31bar ü, Saugdruck 0 – 4,13bar ü, Fördermenge 50 – 935 Nm3/h (variabel v.Saug-/Enddruck), Verbrauch 5 – 10 Nm3/h (variabel v.Saug-/Enddruck)

Hubraum (Antrieb) 2788ccm (170 CBI)

Triebwerkschmierung max.8 Liter Inhalt

Zylinderschmierung max.20 Liter Inhalt

Motorkühlflüssigkeit max.30 Liter Inhalt

    1. Schallschutzcontainer lxbxh = 6,1×2,43×2,59m, Schallabsorbierende Verkleidung: 80mm dicke Mineralwolle

Aufstellung im verdichteten Schotterbereich ohne Fundamentierung; flexible Schlauchanschlüsse zur Bestandsanlage

    1. Gasverdichter: wahlweise mittels Drehzahlregelung oder Zylinderabschaltung; Wasserkühlung. Einstufiger Verdichter mit einfachwirkenden Zylindern, Druckumlaufschmierung, die den Verdichter und den Motorteil schmiert
    2. Gasmotor: 4 Zylinder, Drehzahl 1200 -2000U/min. Die Gemischaufbereitung erfolgt mittels Vergaser/Gasdruckregler und Mischer im Saugrohr. Das Brenngas wird in einem eigenen Brenngasabscheider aufbereitet und dem Gasmotor mit einem Druck von 20mbar zugeführt

Kontaktlose Zündanlage Type Altronic

Die Gasrückkühlung nach dem Verdichtungsprozess erfolgt durch einen Gas-Luftkühler, welcher gleichzeitig auch für die Rückkühlung des Verdichterkühlwassers dient. Der Kühler besteht aus 2 getrennten Kammern mit verschiedenen Druckstufen und wird über einen Ventilator, welcher direkt gekoppelt auf der Kurbelwelle sitzt, betrieben. Durch den erzeugten Luftstrom über den Prozesskühler vom Containerinnenraum ins Freie wird auch gleichzeitig die kontinuierliche Containerbelüftung sichergestellt.

    1. Druckbehälter

4 verschiedene Druckbehälter installiert:

*Eingangsabscheider (Erdgas): 335,3 Liter/DP34,5 bar ü(500psi)

*Brenngasabscheider (Erdgas): 35,2 Liter/DP 8,62 bar ü (125psi)

*Kombi-Luftkühler (Erdgas) : 10,2 Liter/DP 41,34 barü (600psi)

(Kühlwasser) : 6 Liter/DP 1 barü (14psi)

*Startluftbehälter (Pressluft): 250 Liter/DP 11barü

4.5.Abgasanlage

Der Verbrennungsmotor ist mit einer Lamda-geregelten katalytischen Abgasanlage ausgestattet, wobei der Katalysator im Container-Inneren situiert ist, und die Abgasleitung über einen Endschalldämpfer durch die Container-Oberseite ins Freie geführt, Schallschutzhaube an der Mündung des Abgasrohres. Die max. Oberflächentemperatur des Abgassystems bei Normalbedingunge ist unter 450°C, Berührungsschutz wird ausgeführt.

  1. Prozessdatenübertragung

Automatischer, selbstständiger unbemannter Betrieb. Gegebenenfalls stoppt die Anlage selbstständig und bleibt in abgesicherten Zustand stehen. Prozessdaten werden vor Ort angezeigt. Eine Übertragung der Daten ist nicht vorgesehen.

9.Anbindung in die bestehende Anlage:

Mit Stahlrohren und Ringwellschläuchen, saugseitig mit 2“ bzw. druckseitig mit 1“ Schraub- bzw. Flanschverbindungen und Drehverschraubungen an die bestehende Sondenverrohrung am Sondenkreuz

11. Emissionen

Durch die Errichtung der mobilen Verdichtereinheit werden die Emissionen der bestehenden Sonde (Pumpenbockes mit Antrieb) geändert. Als zusätzliche Emissionsquellen sind Abgasemissionen und Schallemissionen zu betrachten.

11.1. Abgasemissionen

Neu: Restgasverdichter CO (mg/N3bei 5 Vol%O2) NOx NMHC

Motorleistung 35kW Angabe Hersteller

Fab. Compressco 180 220 130

Bei Inbetriebnahme ist eine Abgasmessung i. Form v. 3 Halbstundenmittelwert zumindest der Parameter CO und NOx vorgesehen und in Messbericht dokumentiert, um die Werte zu überprüfen

11.2. Schallemissionen

Bestand Pumpenbock 68dB(A) (Entfernung 2m) 34dB(A) (Entfernung 100m)

Neu Restgasverdichter 69dB(A) 45dB(A)

u. Kühler Fab Compressco lt Hersteller lt vergleichbare Anlage

nächstgelegenes Wohnhaus ca 510m, Geländeböschung bzw.Grüngürtel als Abschirmung

keine Erhöhung der Schallimmissionen zu erwarten

12. Störfall

Notfallpläne. „Die Sonde „Gaiselberg 72A“ wird in den Öl-, Lagerstättenwasser- und Gasgebrechensplan der Produktion NÖ eingebunden“

4 Grundeigentümer

Transportable Verdichtereinheit: Gasjack MPI – 5256

M 38636 und M 38637 , Compressco Oklahoma City

Oklahoma Gasjack P&ID Compressorutilities

INTERESSANT: aus einem Vertrag mit Grundbesitzer (Niederschrift 1959):

„als einmalige Entschädigung für die Beeinträchtigung der Ertragsfähigkeit in den nächsten Jahren durch die Einwirkung von Erdöl, Spülflüssigkeit und ähnlichen Substanzen. Außerdem zahlen wir für das Umackern S 100,-. Der gefertigte Grundeigentümer erklärt hiermit nach Erhalt der genannten Beträge mit sämtlichen Ansprüchen befriedigt zu sein und an die RAG keine wie immer gearteten Forderungen oder Ansprüche aus diesem Titel mehr zu haben oder zu stellen.“ (für eine Fläche von 1756m2 S 4.390,-)

„GAISELBERG 75“ (GA- 075)

Sondenplatz ca 27x41m, zur Gänze geschottert. Die geschotterte Fläche wird um ca 100m2 erweitert, somit 30x45m Sondenplatzgröße

Nächstgelegenes Wohnhaus ca 650m entfernt

Verdichtereinheit wie bei „GA 72A“ : Gasjack MPI 5256 M 38636 u. M 38637

Baubeginn der Sonde war 1976

Aus einem Vertrag mit einem Grundeigentümer:

Reste von Baulichkeiten die tiefer als 1m, Rohrleitungen, die tiefer als 80cm unter der Erdoberfläche sind, können bei Rückgabe im Boden belassen werden (1976). Grundsteuer etc vom Grundeigentümer zu tragen.

 

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ALIT 1 in Hohenau – Weitere Beispiele für beteiligte Unternehmen – aktualisiert 01.02.2020 (siehe auch 24.11.2019

STCE, vibroseismische Messung

STCE

HOLLAND STORES

LAHOFER

WEATHERFORD

Dampf

toter Hase

HOTMOBIL

Schlumberger

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Studie (21.01.2020): So sieht die grüne Gaswelt aus

Studie: So sieht die grüne Gaswelt aus

Die grüne Bundestagsfraktion hat eine Studie in Auftrag gegeben, die den klimagerechten Umbau des Gassektors untersucht. Dafür hat die Agentur für Erneuerbare Energien in einer Analyse maßgebliche Klimaschutz-Szenarien ausgewertet. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie sind:

  • Der Gasbedarf in Deutschland wird deutlich sinken. So reduziert sich der Primärenergieverbrauch von Gas bis 2030 bereits um 30 bis 40 Prozent, bis 2050 um 70 bis 80 Prozent.
  • Gebäude werden dank verbesserter Energieeffizienz künftig größtenteils ohne Gas auskommen. Stattdessen kommen bei der Wärmeversorgung Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasse sowie Nah- und Fernwärme auf Basis von Abwärme und Erneuerbaren Energien zum Einsatz.
  • Auch in Zukunft wird Gas weiter gebraucht, z.B. für Hochtemperaturprozesse in der Industrie, als Flexibilitätsoption im Strombereich oder in machen Verkehrssektoren. Aus Klimaschutzgründen darf dann allerdings kein fossiles Erdgas mehr zum Einsatz kommen, sondern grüner Wasserstoff oder synthetisches Methan – hergestellt aus Ökostrom.
  • Damit das benötigte Gas so schnell wie möglich vollständig aus grünen Quellen kommt, muss es sparsamer und effizienter genutzt werden. Gleichzeitig müssen die erneuerbaren Energien deutlich schneller ausgebaut werden, damit zusätzlich zum Strombedarf der Bedarf an synthetischen Gasen gedeckt werden kann.

Das Ergebnis der Studie kommentiert Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen:

„Der lange überfällige Kohleausstieg darf nicht dazu führen, dass wir als nächstes in die Erdgas-Falle tappen. Um Klimaschutz und Umweltschutz gerecht zu werden, muss die Regierung für einen zügigen Kohleausstieg sorgen und die Gas-Wende einleiten. Fossiles Erdgas muss so schnell wie möglich durch grüne Gase ersetzt werden. Dafür muss der Gasverbrauch konsequent gesenkt werden. Gleichzeitig muss die Regierung den Ausbau von Wind- und Solarenergie massiv beschleunigen, damit grüner Wasserstoff hergestellt werden kann.

Den Gasverbrauch zu senken ist möglich, wenn die Bundesregierung den Themen Energieeffizienz und Energiesparen endlich die notwendige Priorität einräumt. Zum Beispiel muss die Regierung jetzt mit dem anstehenden Gebäudeenergiegesetz die Weichen für klimagerechte Gebäude stellen. Technologien und Infrastrukturen, die auf fossiles Erdgas ausgerichtet sind, dürfen nicht länger subventioniert werden. Öffentliche Gelder sollen nur noch in Maßnahmen fließen, die uns auf dem Pfad des Pariser Klimaschutzabkommens entscheidend voranbringen. Ansonsten drohen Fehlinvestitionen, die uns am Ende teuer zu stehen kommen.“

Studie zum Download unter www.gruene-bundestag.de/fileadmin/media/gruenebundestag_de/themen_az/energie/gruene-metastudie-gas-nov-2019.pdf

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Studie: Milliardenausgaben für „unnötige“ Gasprojekte

https://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/news/milliardenausgaben-fuer-unnoetige-gasprojekte/?utm_source=EURACTIV&utm_campaign=ac2795510b-RSS_EMAIL_DE_AM_TaglicheNewsAusEuropa&utm_medium=email&utm_term=0_c59e2fd7a9-ac2795510b-114702499

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„Russen“ beginnen mit dem Bau eines LNG-Tankstellennetzes in Deutschland und Polen

Der russische Erdgasproduzent Novatek eröffnet seine erste Tankstelle für Flüssigerdgas in Deutschland. Weitere sollen folgen.

Novatek hat heute in Rostock eine LNG-Tankstelle in Betrieb genommen. Bis zu 120 Fahrzeuge können dort können dort pro Tag betankt werden, so der Betreiber. Dies ist die erste LNG-Tankstelle des russischen Erdgasproduzenten in Europa.

Novatek gibt an, in den nächsten Jahren ein Netzwerk von Tankstellen in Deutschland und Polen an den wichtigsten  Verkehrskontenpunkten aufbauen zu wollen.

Quelle: https://www.trucker.de/nachrichten/transport/neue-lng-tankstelle-in-rostock-2490657 05.12.2019

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Treibhausgase steigen weiter auf ein neues Rekordniveau – Methan trägt insgesamt mit 41% zu den globalen Emissionen bei

https://hans-josef-fell.de/treibhausgase-steigen-weiter-auf-ein-neues-rekordniveau

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ARD-Beitrag vom 15.11.2019: Fracking in den USA, erst Boom, dann Crash?

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/fracking-usa-101.html

 

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Sickergrube bei ALIT1 – Altlichtenwarth/Hohenau

Was dort wohl in welcher Menge und welchen Zeiträumen versickert?

 

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Shale Reality Check 2019

Drilling Into the U.S. Government’s Optimistic Forecasts for Shale Gas & Tight Oil Production Through 2050

Shale gas and tight oil have provided a new lease on life for U.S. oil and gas production. But how sustainable is shale production in the long term given optimistic forecasts of robust production through 2050 and beyond?

In this report, earth scientist J. David Hughes assesses the viability of the U.S. Energy Information Administration’s (EIA) shale forecasts in its Annual Energy Outlook 2019, which are widely used by policymakers, industry, and investors to make long-term plans. His detailed analysis finds that the EIA’s forecasts of tight oil and shale gas production through 2050 are extremely optimistic, and highly unlikely to be realized.

 

Mehr Informationen unter: https://www.postcarbon.org/publications/shale-reality-check-2019/

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Wegen Erdbeben-Gefahr: Labour fordert generelles Verbot der umstrittenen Gewinnung von Schiefergas.

https://amp.kleinezeitung.at/5715803

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ALIT 1 in Hohenau – Beispiele für beteiligte Unternehmen – aktualisiert 24.11.2019

Fahrzeug aus den Niederlanden, 23.11.2o19

Wassertransport, MOREAU AGRI, Kastenwagen OMV 21.11.2019

Halliburton, Poyss, … 21.11.2019

 

TOPLAK, 12.11.2020

 

huncargo, Weatherford

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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ALIT 1 – neues Amateurvideo vom 26.10.2019 aus Hohenau – Aufschlussbohrung

Link zum Video Am Ende ist Rauch zusehen, …

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Ethan wird zunehmend als Rohstoff für die Plastikherstellung verwendet.

Mehr unter: http://www.gazprom.de/projects/lng-leningrad/

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HALLIBURTON auf der Bohrstelle bei der Aufschlussbohrung ALIT 1

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Abfackelung von Erdgas in Altlichtenwarth/Hohenau

Bei der Aufschlussbohrung ALIT 1 (Altlichtenwarth Tief 1) der OMV in Hohenau sollen entsprechend einsehbarer Unterlagen, Plan B = Test durch Abfackelung, 1.500.000 Kubikmeter Methan samt Begleitgasen abgefackelt werden.

Die Wasserversorgung der Bohrstelle „ALIT1“ in Hohenau an der March erfolgt laufend aus drei Hydranten im Ort mit Tankwägen, nachdem offenbar  die wasserrechtliche erlaubte  Bohrung eines Brunnens auf dem Bohrplatz nicht (ausreichend ?) erfolgreich war.

Flüssige Abfälle (Bohrabwässer, mitgefördertes Lagerstättenwasser) werden über Flutsonden in die Tiefe verpresst bzw. wohl auch „deponiert“. Feste Abfälle (bei der Bohrung fällt „Bohrklein“, „ Bohrschmant“ an) müssen ebenfalls deponiert werden. „OMV- eigene Deponien“ oder sonstige.

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Deutsche Umwelthilfe fordert Ausstiegsdatum für fossiles Erdgas deutlich vor 2050

Wirtschaftsministerium veröffentlicht nationale Gasstrategie am kommenden Mittwoch – Deutsche Umwelthilfe präsentiert Eckpunkte für eine nachhaltige Gasstrategie: Fossiles Erdgas ist Auslaufmodell – Moratorium für neue fossile Gas-Infrastruktur wie LNG-Terminals und Nord Stream 2 notwendig – Klimabilanz von Erdgas muss neu bewertet werden

Berlin, 7.10.2019: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat heute Eckpunkte für eine nachhaltige Gasstrategie veröffentlicht und erklärt fossiles Erdgas zum Auslaufmodell. Der Ausstieg muss deutlich vor 2050 vollzogen werden, um die Klimaziele von Paris erreichen zu können. Am kommenden Mittwoch, den 9. Oktober, will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine Strategie zur Zukunft von Gas vorlegen. Die DUH fordert zur Einhaltung der Klimaziele eine nationale Gasstrategie, die sich an den von ihr vorgelegten Eckpunkten orientiert.

Dazu Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Erdgas ist Teil des Problems. Klimaschutz und fossiles Erdgas passen nicht zusammen. Die nationale Gasstrategie muss deshalb ein Ausstiegsdatum für fossiles Erdgas festlegen. Einhergehen muss dies mit mehr Effizienz und einer Reduktion des Energieverbrauchs, der Sektorenkopplung und dem Einstieg in erneuerbar erzeugtes Gas. Weil auch dafür erneuerbarer Strom gebraucht wird, muss die Bundesregierung dringend den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen. Die Abstandsregeln für die Windenergie aus dem Klimapaket sind vor diesem Hintergrund einmal mehr ein Desaster.“

Die DUH fordert das Bundeswirtschaftsministerium auf, das Klima bei der Formulierung der Gasstrategie in den Mittelpunkt zu stellen. In ihren Eckpunkten fordert die DUH, die Treibhausgasbilanz von Erdgas zu überprüfen. Hauptbestandteil von Erdgas ist Methan, das ein extrem klimaschädliches Treibhausgas ist: Über 20 Jahre betrachtet ist es gemäß IPCC 84-mal so klimaschädlich wie CO2. Schon geringe Leckagen von Erdgas haben daher eine große Wirkung auf das Klima. Während die Leckagen beispielsweise in den USA unabhängig gemessen und dokumentiert werden, basieren die Daten in Deutschland alleine auf Angaben der Industrie selber.

Die DUH fordert außerdem, auf die Nutzung von so genanntem „blauen Wasserstoff“ gänzlich zu verzichten. Als „blauer Wasserstoff“ wird Wasserstoff bezeichnet, der mittels CO2-Abscheidung und Speicherung (Carbon Capture and Storage, CCS) aus Erdgas gewonnen wird. Dies ist ein energieintensiver Prozess und es besteht wie bei allen CCS-Technologien das hohe Risiko, dass das gespeicherte CO2 zu einem späteren Zeitpunkt wieder in die Atmosphäre austritt.

Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz der DUH: „Wir fordern ein sofortiges Moratorium für die Planung und den Bau von neuer fossiler Gas-Infrastruktur. Die geplanten LNG-Terminals an der deutschen Küste dürfen nicht gebaut werden. Sie sind nicht genehmigungsfähig und dienen dem Import von US-amerikanischem Fracking-Gas, das besonders umwelt- und klimaschädlich ist. Aber auch der Bau von Nord Stream 2 und ihrer Anschlusspipeline EUGAL muss gestoppt werden. Für diese Vorhaben gibt es bisher keinen Nachweis, dass sie nach dem Erdgas-Ausstieg noch gebraucht werden. Es droht eine Pfadabhängigkeit in fossile Energie, die wir uns angesichts der Klimakrise nicht mehr leisten können.“

Neben der Veröffentlichung der Gasstrategie des Wirtschaftsministeriums am kommenden Mittwoch steht unter der neuen EU-Kommission zudem ein Legislativpaket für eine Neuordnung des europäischen Gasmarktes an. Hier muss sich die Bundesregierung ebenfalls für ein Ausstiegsdatum für fossiles Erdgas sowie für einen Einstieg in erneuerbare Gase einsetzen.

Link:

Zu den Eckpunkten für eine nachhaltige Gasstrategie: http://l.duh.de/p191007

Kontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kranner@duh.de

Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimachutz
0160 4334014, zerger@duh.de

DUH-Pressestelle:

Ann-Kathrin Marggraf, Marlen Bachmann
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe

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Schleswig-Holstein – landesweites Frackingverbot?

Das Landesverfassungsgericht muss darüber entscheiden, ob das Fracking-Verbot per Landesgesetz verboten werden kann. Damit würde Schleswig-Holstein zur ersten Verbotszone Deutschlands.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/LVG-befasst-sich-mit-landesweitem-Fracking-Verbot,shmag66676.html

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Frackingverbot in Schleswig-Holstein?

Das Landesverfassungsgericht in Schleswig befasst sich am Dienstag in einer mündlichen Verhandlung mit der Frage, ob ein generelles Frackingverbot im Landesrecht verankert werden kann. Die Volksinitiative zum Schutz des Wassers will über Änderungen im Landeswassergesetz ein Frackingverbot in Schleswig-Holstein regeln. Der Landtag hat diesen Teil der Volksinitiative für unzulässig erklärt. Dagegen hat die Initiative geklagt. https://www.abendblatt.de/hamburg/article227253335/Verfassungsgericht-verhandelt-Fragen-zum-Frackingverbot.html

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Altlichtenwarth – Hohenau, Erschließung von Erdgas mit dem Verfahren mpd

(Bei den nachfolgenden Dokumenten finden sich nur Auszüge zur Erläuterung, mehr Informationen finden Sie unter den Links!)

Video vom 29.09.2019

Amateurvideo von ALIT 1 (Altlichtenwarth Tief 1) der OMV in Hohenau am 29.09.2019 zur Aufsuchung von Erdgas. Verfahren managed pressure drilling (mpd).

Bohrsonde in einer Tiefe von 4.500 m. Bohrtum hat eine Höhe von 55 m. Wassermenge 50.000 m³.

Beispiel für ein Unternehmen, deren Utensilien auf dem Gelände von ALIT 1 zu sehen sind (siehe auch Video und Diashow): https://www.slb.com/companies/m-i-swaco

Diashow ALIT 1

Diashow – Erdgasförderung ALIT 1 (Altlichtenwarth Tief 1) , Hohenau, kurze Ausflüge zu RAB 14 und RAB 12+13 (Rabensburg)

Gutachten Naturverträglichkeit, 19.12.2018:

OMV Exploration & Production GmbH, Aufschlussbohrung „Altlichtenwarth Tief 1“, Teilflächen der Grundstücke Nr. 2436, 2445, 2448, 2462, 2473, 2476/1, 2476/2, 2385, 2488, 2497, 2500/1, 2500/2, 2510/1, 2510/2, 2513, 2522, KG Hohenau, Vorhaben außerhalb des Ortsbereiches, naturschutzbehördliches Verfahren

Seitens der Behörde wurde um Begutachtung im Sinne des § 7 Abs. 1-4 NÖ NSchG dahingehend ersucht, ob und aus welchen Gründen das Landschaftsbild, der Erholungswert der Landschaft und die ökologische Funktionstüchtigkeit im betroffenen Lebensraum erheblich beeinträchtigt werden könnten und diese Beeinträchtigungen nicht durch Vorschreibung von Vorkehrungen weitgehend ausgeschlossen werden können. Seitens der OMV nicht beantragt wurde eine Prüfung gemäß § 10 (Naturver-träglichkeit). Seitens der Behörde wurde daher auch keine Begutachtung der Naturverträglichkeit beauftragt.

Der Bohrplatz liegt nordwestlich des Ortsbereichs von Hohenau in der Riede „Oberfeld“. Es ist eine unmittelbare Nahelage zum Vogel-Europaschutzgebiet „March-Thaya-Auen“ gegeben. Räumlich gehört der Standort zur Bernhardsthaler Ebene, die für ihr für Österreich beachtliches, gehäuftes Auftreten von seltenen Greifvogelarten bekannt ist.

naturschutzbehördliche Bewilligung, 09.01.2019:

Die Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf erteilt der OMV Austria Exploration & Production GmbH die naturschutzbehördliche Bewilligung, außerhalb des Ortsbereiches in der Gemeinde Hohenau an der March, auf Teilflächen der Grundstücke Nr. 2436, 2445, 2448, 2462, 2473, 2476/1, 2476/2, 2485, 2488, 2497, 2500/1, 2500/2, 2510/1, 2510/2, 2513, 2522, 2525, KG Hohenau, die für die Abteufung der Aufschlussbohrung „Altlichtenwarth Tief 1“ erforderlichen Maßnahmen durchzuführen.

Neuerrichtung eines Nutwasserbrunnens – Ansuchen um wasserrechtliche Bewilligung für die Errichtung und den Betrieb eines 26 m tiefen Bohrbrunnens auf Grundstück Nr. 2473 KG Hohenau im Zuge der Herstellung der Tiefbohrung „Altlichtenwarth T 1“, 08.03.2019

Bescheid über die wasserrechtliche Bewilligung, 26.04.2019:

Als Frist für die Bauvollendung wird der 31. Juli 2019 bestimmt. Die Nichteinhaltung dieser Frist hat bei Wasserbenutzungsanlagen das Erlöschen des Wasserbenutzungsrechtes (§ 27 Abs. 1 lit. f) zur Folge, sofern nicht die Wasserrechtsbehörde gemäß § 121 Abs. 1, letzter Satz, hievon absieht. Das Maß der Wasserbenutzung wird mit 4 l/s bzw. 240 l/min bzw. ca. 345 m3/d bzw. insgesamt eine Menge von 50.000 m3 begrenzt.

 

Weitere Informationen in Form von diversen pdf-Dateien und Auszügen aus Dokumenten folgen in Kürze!

 

 

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Erdölförderung – Angst ums Grundwasser!

Anwohner in Erdölfördergebieten in Niedersachsen sorgen sich zunehmend um ihr Grundwasser. Denn immer wieder ereignen sich Unfälle mit Leitungsschäden.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/Erdoelfoerderung-Angst-um-Grundwasser,markt13084.html?fbclid=IwAR05UfVHvONd2W5dAOOUkX6nEg5hY1ROlfPJJjohffLxOpgoZV-ZQQXEYeo

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Niederlande beenden Fracking wegen Problemen!

Niederlande beenden Fracking wegen zahlreicher Erdbeben …

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2580823981978787&id=263706237023918&sfnsn=mo

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Austritt von Lagerstättenwasser!

Nach dem Austritt von Lagerstättenwasser im Erdölfeld Emlichheim soll Wintershall Dea die verrosteten Rohre „ohne irgendeine Materialprüfung“ entsorgt haben. Diesen Vorwurf erhebt Landrat Friedrich Kethorn. Er geht mit dem Betreiber hart ins Gericht.

https://www.gn-online.de/emlichheim/kethorn-betroffene-rohre-ohne-materialpruefung-entsorgt-316507.html

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Nach Erdbeben stoppt Regierung Fracking in Großbritannien

Nach Erschütterungen in Blackpool wird die umstrittene Erdgas-Fördermethode ausgesetzt. Die Industrie fordert nun einen höheren Grenzwert.

https://taz.de/Nach-Erdbeben-in-Grossbritannien/!5619704/

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Erdbeben erschüttern Fracking-Region in Großbritannien!!!

Großbritanniens einzige Fracking-Anlage muss ihren Betrieb vorerst einstellen. Hintergrund ist eine Serie immer stärker werdender Erdbeben. Im Verdacht steht die unkonventionelle Methode zur Gasförderung.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/grossbritannien-erdbeben-erschuettern-fracking-region-a-1283866.html

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Wie schlampig sind Wartungsarbeiten an Erdölförderstellen?

In direkter Nachbarschaft der Leckage bei Hankensbüttel sind nun Wartungsarbeiten von ExxonMobil Stein des Anstoßes.

https://www.waz-online.de/Gifhorn/Wesendorf/Erdoelfoerderungen-bei-Hankensbuettel-Wartungsarbeiten-von-ExxonMobil-als-schlampig-kritisiert

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Fracking scheint ein größeres Klimaproblem zu sein als wir dachten!

The mysterious recent spike in methane emissions? It just might be US fracking.

https://www.vox.com/energy-and-environment/2019/8/15/20805136/climate-change-fracking-methane-emissions

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Woher rühren die hohen Krebszahlen??

Woher rühren die hohen Krebszahlen in Bothel und Rotenburg? Auch fünf Jahre nach den ersten Ergebnissen bleibt die Frage unbeantwortet. Dabei muss es Gründe geben, sagen die Statistiker. Welche, wüsste auch Dirk Eberle äußerst gerne.

https://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/bothel-ort120353/fuenf-jahre-keine-antworten-12939524.html

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14 Öllecks!!!!

Am Donnerstag waren 20.000 Liter Nassöl bei Hankensbüttel ausgetreten. Das in Deutschland geförderte Nassöl besteht zu ein bis fünf Prozent aus Erdöl. Der Rest ist Lagerstättenwasser – Lecks auch in Wasserschutzgebieten . https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/14-Oel-Lecks-im-Landkreis-Gifhorn-in-zehn-Jahren,hankensbuettel122.html

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Nach Umweltskandal fordern Bürger Erdgasausstieg!

Der Umweltskandal in Emlichheim hat die Bürgerinitiative No Moor Gas auf den Plan gerufen. In einem Schreiben an Niedersachsens Wirtschaftsminister fordert sie weitreichende Konsequenzen.

https://www.weser-kurier.de/region/wuemme-zeitung_artikel,-nach-umweltskandal-buerger-fordern-erdgasausstieg-_arid,1853980.html

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Wieder Panne bei Ölbohrung!

Panne bei Ölbohrung – Erdreich verseucht!!!

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/Panne-bei-Oelbohrung-Erdreich-verseucht,markt13048.html?fbclid=IwAR3YUWr4kCnOfJXCCaWEnDRgEpgIH84XvyERlXG3jV8FJqun7yemboVj3_w

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Anwohner fürchten Fracking in Ostfriesland

Anwohner in Ostfriesland sind beunruhigt: Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat der Firma Neptune Energy die Genehmigung erteilt, ab September auf einem 82 Quadratkilometer großen Gebiet nach Öl und Gas suchen zu dürfen. Die Genehmigung umfasst bislang allerdings weder seismische Untersuchungen noch Bohrungen. Das Erkundungsfeld erstreckt sich nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen von Westoverledingen über Weener bis unter die Stadt Leer. Bewohner befürchten nun, dass bei einer möglichen Förderung das umstrittenen Fracking zum Einsatz kommen könnte.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Anwohner-fuerchten-Fracking-in-Ostfriesland,aktuelloldenburg3024.html?fbclid=IwAR36Uwme44WCplDD-WZ88DrAAu-Wp7BpLBGw4H-mweg3P92fDOqCT31sFoE

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Klimaschutz: 35 Prozent mehr CO2 durch Fracking !!!!!!!!!

Die Förderung von Schiefergas führt zu einem deutlich höheren Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid (CO2) als die geschätzten Emissionen aus der derzeit in Deutschland getätigten Erdgasproduktion. Das berechneten jetzt Forscher des Potsdamer Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS).

„Die großen Differenzen zwischen den realistischen und optimistischen Szenarien der Emissionen der Luft- und Klimaschadstoffe bestätigt einmal mehr, wie wichtig es ist, bestehende Technologien, Praktiken und Regulierungssysteme zur Emissionsminderung weiter zu verbessern“, sagt IASS-Forschungsleiter Lorenzo Cremonese zu den Ergebnissen der neuen Studien. „Angesichts der Klimakrise und um die negativen Auswirkungen einer europäischen Schiefergasindustrie so gering wie möglich zu halten, sollte das Thema Umweltgefahren durch Gasemissionen schnell in den Mittelpunkt der Regierungspolitik und der Verhandlungen mit Gasbetreibern rücken.“

https://globalmagazin.com/themen/klima/klimaschutz-35-prozent-mehr-co2-durch-fracking/?fbclid=IwAR3qYeyIBXQwkqkk9Pde5HzqlHlXDeTghnaZXtfiYqpBgic75GBRHM8gWDQ

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Erdgasförderung löst Erdbeben bei Groningen aus

Ein Erdbeben der Stärke 3,4 hat sich am Mittwochmorgen rund 18 Kilometer nordöstlich der niederländischen Stadt Groningen ereignet. Ursache ist die Erdgasförderung in der Region.

https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-vermischtes_artikel,-erdgasfoerderung-loest-erdbeben-bei-groningen-aus-_arid,1831983.html?fbclid=IwAR0Fcmd1urLMZXh6JEl1ovefnDhBslgShGZQZVPJjwlZ8MvuVSgp169xQkw

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Umweltschützer beklagen Fracking

Fracking, das Aufbrechen tiefer Gesteinsschichten, um an Erdgas zu gelangen, ist in Deutschland nach wie vor umstritten. Nach einem kurzzeitigen Verbot 2012 ist es seit 2016 unter Auflagen erlaubt.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Barnstorf-Umweltschuetzer-beklagen-Fracking,fracking760.html?fbclid=IwAR2Rkd5Ip_eGtrTd1tpC0qR_GlAqeeFFDW4aVi8-5rUr_zcRAN-pIio4eOg

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Wie Fracking das Leben in Förderregionen verändert

Wie #Fracking das Leben in #Förderregionen verändert
Die USA wollen mehr #Flüssiggas nach #Europa exportieren. Unter den Folgen leiden die Menschen, etwa in #Pennsylvania. Ein Besuch auf den Frackingfeldern.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/usa-exportieren-mehr-gas-in-die-eu-wie-fracking-das-leben-in-foerderregionen-veraendert/24313718.html?fbclid=IwAR0ufknwnFKiobki93PtM00uiTG–5477VCxokio-PMf-YKmlnbBwwbzJUY

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OMV beendet Seismikrüttelungen – zahlreiche Schäden

Liebe Freunde, liebe Medienverteter

Die Rüttelungen der ÖMV nach Erdgas sind – mit zahlreichen Schäden – beendet !

Wir haben von Beginn an gewarnt und kritisiert, dass es zu Schäden kommen kann und wird. Die OMV hat es monatelang (!) bestritten und zudem versucht die Rüttelungen so intransparent wie möglich durchzuführen damit die Bürger ihre Schäden nicht rechtzeitig, also sprich: den intakten Vorzustand ihrer Häuser bevor die Rüttelungen begannen, nicht rechtzeitig dokumentieren können. Daher wurden zahleiche Rüttelungen von der OMV ganz bewusst (die wie mittlere Erdbeben im Umkreis von einigen hundert Meter auf die Häiuser wirken) und völlig unangekündigt am frühen Morgen, also in geheimen Nacht- und Nebelaktionen, begonnen. Die Bürger wurden im Schlaf überrascht und konnten die dann entstandenen Schäden aufgrund von Beweislastumkehr nicht mehr plausibel nachweisen.

Die OMV hat bislang kategorisch abgestritten dass es überhaupt zu Schäden kommen kann und musste erst in den letzten Wochen zurückrudern und zugeben, was nicht mehr länger zu verheinlich war: Ja, es ist zu zahlreichen Schäden gekommen. Dennoch gehen viele der Geschädigten leer aus, da die OMV die Geschädigten dazu zwingt erst in jahrelangen Gerichstverfahren um ihr Recht zu kämpfen, eine Hürde die vielen Betroffenen sowohl zeitlich, nervlich als auch finanziell zu hoch ist. Wir werden den Geschädigten auch weiterhin zur Seite stehen.

Und: Sollte die OMV die Frechheit besitzen bei uns in den kommenden Jahren, in einem Natur 2000 Schutzgebiet, ernsthaft mit Tiefengas-Bohrungen und hochgiftigem Fracking beginnen zu wollen, können wir der OMV schon heute einen „heissen Empfang“ in Aussicht stellen! Nicht mit uns, Nicht bei uns – Hand drauf !

Anbei ein aktueller Artikel, in dem die OMV nun bereits erstmals selbst von Schäden spricht… Es ist ein erzwungenes und leider viel zu spätes Schuldeingeständnis!:

https://www.meinbezirk.at/gaenserndorf/c-lokales/omv-beendet-seismische-messungen_a3333246

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OMV beendet seismische Messungen

Die OMV hat ihre seismischen Messung nach eineinhalb Jahren beendet. Jetzt heißt es für alle Menschen im Weinviertel und nördlichen Wien, zu warten ob die Förderung für die OMV profitabel ist. Ob die Manager den lächerlichen Erdgas-Erlös brauchen um ihre persönlichen Bonifikationen zu erreichen, um ihrer Profitgier zu entsprechen…
Die Menschen und die Natur im Weinviertel und Wien leben weiter mit der Furcht, dass die OMV großflächig nach Shale Gas frackt und somit Land und Leute kontaminiert und wertlos macht und die Menschen an den bereits langzeitig bekannten schrecklichen GEsunheitlichen Auswirkungen erkranken und sogar sterben.
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Albtraum vom Erdöl!!!

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Meeresspiegel steigt auf Rekordwert!

2018 ist der Meeresspiegel erneut angestiegen. Der globale Mittelwert lag nach Angaben der Weltwetter-Organisation (WMO)um etwa 3,7 Millimeter über dem Wert des Vorjahres. Der durchschnittliche Anstieg seit 1993 betrage nun 3,15 Millimeter pro Jahr, berichtet die WMO.
Den Angaben zufolge hat der Meeresspiegel damit den höchsten Stand seit dem Beginn systematischer Satellitenmessungen erreicht. Insgesamt liegt er ungefähr acht Zentimeter über dem Wert von 1993. Die wichtigste Ursache ist das Schmelzen der Gletscher. Eine wichtige Rolle spielte zuletzt auch das Klimaphänomen El Niño, das die Erde in den Jahren 2015 und 2016 deutlich aufheizte.
Die WMO weist auch darauf hin, dass die vergangenen vier Jahre die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen waren. Die globale Durchschnittstemperatur an der Oberfläche habe im Jahr 2018 rund ein Grad Celsius über dem Referenzwert für die vorindustrielle Zeit gelegen. „Zum Zögern ist keine Zeit mehr“, warnte Uno-Generalsekretär António Guterres.
„Eine der tödlichsten wetterbedingten Katastrophen“
Der WMO-Bericht, zu dem zahlreiche Experten weltweit sowie verschiedene Uno-Institutionen beigetragen haben, befasst sich unter anderem mit extremen Wetterereignissen, zu denen auch der jüngste Zyklon „Idai“ zählt. Dieser hatte am vergangenen Wochenende zu Überschwemmungen in weiten Teilen von Mosambik, Simbabwe und Malawi im südöstlichen Afrika geführt.
„Er könnte sich als eine der tödlichsten wetterbedingten Katastrophen auf der Südhalbkugel erweisen“, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas.
Der WMO-Bericht befasst sich außerdem mit folgenden Auswirkungen des Klimawandels:
Hitze, Luftqualität und Gesundheit: Infolge des Klimawandels nehmen Hitzewellen zu. Die Zahl der davon betroffenen Menschen stieg von 2000 bis 2016 um geschätzt 125 Millionen. Das liege vor allem daran, dass Hitzewellen im Schnitt 0,37 Tage länger dauerten als im Zeitraum zwischen 1986 und 2008.
Temperatur der Ozeane: 2018 gab es neue Rekordwerte für den sogenannten Wärmeinhalt der Ozeane in den oberen 700 Metern sowie in den oberen 2000 Metern der Gewässer. Laut dem Bericht gehen mehr als 90 Prozent der infolge der globalen Erwärmung vorhandenen zusätzlichen Energie in die Ozeane. Der Wärmeinhalt der Ozeane ist ein Maßstab für den Energiestau.
Gletscherrückgang: Laut vorläufigen Analysen des Welt-Gletscher-Beobachtungsdienstes (WGMS) hat die Gletschermasse im Wasserwirtschaftsjahr 2017/18 zum 31. Mal in Folge abgenommen. Das Wasserwirtschaftsjahr weicht in der Regel vom Kalenderjahr ab, um die Jahresbilanz der Niederschläge erfassen zu können. Berücksichtigt wird dabei etwa das Schmelzwasser des jeweils vergangenen Winters.
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Überall protestieren die Menschen gegen die Gasförderung!

Nein, lange bitten lassen mussten sich die Visselhöveder nicht: Rund 70 von ihnen haben mit einer Unterschrift auf dem Protestschreiben, das an den Niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) gerichtet ist, dokumentiert, dass sie eine Gasförderung in der Region strikt ablehnen.

https://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/visselhoevede-ort52324/widerstand-waechst-11946048.html?fbclid=IwAR0w5rRI6yhz3Pr-Cysnm_ia3GZKmkjc10g1j-xjicc45z3K6BC3KLcP7gk

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Bürgeranfrage an Politiker!

Sehr geehrte Frau Umweltministerin!

Sehr geehrte Frau Landeshauptfrau!

Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Lieber Thomas!

 

 

Ich übermittle den folgenden link einer tollen Diskussion zur Information und Kenntnisnahme.

 

http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Die-Erde-schwitzt-das-Eis-schmilzt-Wie/Video?bcastId=561146&documentId=61470228&fbclid=IwAR2KDkQsyz077OxY5nTDSUyW4rEflVUZpmVKX5_qtDFEjo4f98qPphA6uQY

 

Gleichzeitig möchte ich Sie/Dich um Ihre Meinung zu dieser Diskussion und zum Thema Klimawandel, CO2-Ausstoß, Dekarbonisierung und Umweltschutz ersuchen.

 

Bei dieser Gelegenheit möchte ich als Bürger auch anfragen, was Sie/Du diesbezüglich auf

Bundesebene

Landesebene

Gemeindeebene

unternehmen/unternimmst?

 

Vielen Dank!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Johann Kleibl

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Klimawandel!!!

Jetzt auch in der mediathek… dringend ansehen. Absolute klasse. Prädikat: Würd sagen, das ist ein Eintrag ins Logbuch der Energiewende wert !!!
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Anleitung für Klimawandelleugner

Eine einfache Anleitung zum Klimaleugnen oder was?

Tja, da gibt es schon einige Ungereimtheiten, die Klimaskeptiker jetzt mal erklären müssten. Schaut Euch das Video an…

Und wenn ihr mal Argumentationsstoff braucht – hier ist ne Menge enthalten…
.
https://www.facebook.com/wenderocken/videos/370581213791304/?t=0

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Öl im Paradies

Er bietet die weltweit höchste Artenvielfalt – und Rohöl: Im ecuadorianischen Nationalpark Yasuní sind die ersten Ölplattformen in Betrieb und zerstören die Natur.

https://www.spektrum.de/news/oel-im-paradies/1628390?fbclid=IwAR1zQFgIZ0KuxE8A3vzQX_q0hsgFTO9_zXHXCuFsHb4jaqSW5kI2FZfvdfI

 

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Erdgas und Klimaschutz

Im Bezirk Gänserndorf wird aktuell nicht nur mittels Seismik nach weiteren Gas- und Öl-Lagerstätten gesucht. Gerade in diesem Gebiet sind große Lagerstätten bereits bekannt.

https://bezirkgaenserndorf.gruene.at/themen/gemeindegruppen/erdgas-und-klimaschutz?fbclid=IwAR1p0fwfCwmbYdCiDUK4YKCoLz-KFCr2F2_PJ_W0iqWYKthQEleGWCM6LvY

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Im Aktionsbündnis gegen Gasbohren keimt Hoffnung

„Vermilion“ trifft auf Widerstände in der gesamten Region.

In Bleckwedel soll es Vermilion bislang nicht gelungen sein, einen Grundeigentümer zu finden, der seine Flächen zur Verfügung stellt.

In Dorfmark hat die örtliche Wegegemeinschaft beschlossen, dass nur landwirtschaftliche Fahrzeuge die Wege rund um den geplanten Bohrplatz nutzen dürfen und somit das Befahren von Baufahrzeugen hier nicht mehr gestattet ist.

In Kroge kann im Bereich des vorhandenen Bohrloches „Wisselshorst Z1“, damit gerechnet werden, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) den angestrebten Zeitplan erheblich durcheinander bringt.

In Oerbke könnte es aufgrund der geplanten Bohrung in einem Wasserschutzgebiet Probleme mit den Genehmigungen geben.

Im Aktionsbündnis gegen Gasbohren keimt Hoffnung

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Kaputte Häuser in Orth Grüne: „OMV soll zahlen“

Grüne und betroffene Bürger werfen Konzern vor, für Schäden verantwortlich zu sein.

https://www.noen.at/gaenserndorf/kaputte-haeuser-in-orth-gruene-omv-soll-zahlen-orth-an-der-donau-josef-zihr-omv-helga-krimser-139594873?fbclid=IwAR1r_q_eYhaO18x9tk3HeCxwjy-hr1V9VeXiS-a96WVQ-7HZmVR3ZxL4cQI

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Schäden nach Arbeiten Orther klagte die OMV

Josef Zihr beschuldigt Mineralölkonzern, durch Bodenuntersuchungen Riss in seiner Hausmauer verursacht zu haben. Sachverständiger soll Vorfall nun untersuchen.

https://www.noen.at/gaenserndorf/schaeden-nach-arbeiten-orther-klagte-die-omv-josef-zihr-omv-118714707

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Hohenau an der March – OMV fackelt über 3.000 TONNEN CO2 ab!

In Hohenau an der March soll wieder eine Tiefbohrung (Explorationsbohrung) zum Aufschluss einer Gaslagerstätte mit anschließenden Fördertests inklusive Abfackelung von 1.500.000 Kubikmeter Gas stattfinden – genau an der Grenze zum Natura2000 Vogelschutzgebiet March-Thaya-Auen (AT 1202 V00). Beim Abfackeln entstehen ca. 3.000 Tonnen CO2.

2.500 Kubikmeter Wasser sollen einem vor Ort  befindlichen Brunnen entnommen werden (die Bohrstelle liegt mitten in Äckern). Das Bohrspülwasser wird mit diversen Chemikalien der Firma MiSwaco je nach Produkt und Tiefe mit zwischen 1,05 bis zu 2,30 kg pro Liter versetzt.
Die Bohrung reicht bis 4.250mTiefe bei einer Bohrdauer von 20 Wochen im 3. Quartal 2019 ; 2.500 Tonnen feste Bohrabfälle  entstehen und müssen deponiert werden.

Für die Bohrung werden 1.3000 Kubikmeter –  ca. 1.300.000 Liter –  Dieseltreibstoff verbraucht.

Es wird also massiv in die Ausweitung der Förderung von fossilen Energieträgern fehlinvestiert (jede Bohrung kostet um die 4 Millionen Euro). Das Pariser Klimaabkommen und die schon jetzt massiven Schäden durch die Klimaerwärmung werden unter den Tisch gekehrt.

Die Verhandlung zu dieser Bohrung „Altlichtenwarth Tief 1“ findet am 13.März 2019 um 10 Uhr im Gemeindeamt Hohenau an der March statt.
Zu den rechtlich praktisch nicht gegebenen Einspruchsmöglichkeiten für BewohnerInnen Hohenaus siehe den Anhang „Rechtliches 8.3.19 und Rechtliches 8.3.19 B“. Ich meine dennoch, dass es sinnvoll ist, sich eine derartige Verhandlung anzuhören, wenn schon kein Einspruch erhoben wird. Die Umweltanwaltschaft bzw. die Bezirkshauptmannschaft oder Umweltschutzorganisationen werden das kaum tun – schon wegen des kurzen Zeitraums von der Verlautbarung bis zur Verhandlung, der in diesem Fall am 25.2. verlautbart wurde und am 13.3. verhandelt wird.

Vielleicht findet doch jemand Zeit zur Verhandlung zu kommen.

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Streikende Schüler:

Wir können nur stolz auf Euch sein!!

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Liebe streikende Schüler!

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier:

https://kenfm.de/tagesdosis-9-3-2018-liebe-streikende-schueler/

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Erdgas ist nicht die Zukunft

Erdgas ist nicht die Zukunft

Die Infrastruktur für Erdgas wird weltweit ausgebaut. Doch sollen die Klimaziele erreicht werden, muss auch der Verbrauch deutlich sinken. Experten warnen vor schädlichen Fehlinvestitionen.

https://www.dw.com/de/erdgas-kein-klimaretter-russland-trump-lng-usa-fracking-gaskrieg-energiewende-klimaziele/a-47639597?fbclid=IwAR3XluqQInIk5FOLxNHUgwuyP9tfc1bXq1e6uLZT3FuelIgtmKlebHxgkgE

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Vom Hass der Klimawandelleugner

Wie können „erwachsene“ Klimawandelleugner so tief sinken, und ein junges engagiertes Mädchen so primitiv haten? Oder sind sie ihr um ihr wichtiges und richtiges Engagement neidig, und dass Greta schon jetzt mehr drauf hat, als die von den Fossilen instrumentalisierten Klimawandelleugner jemals drauf haben werden? Oder mögen Sie es nicht, wenn ihnen ein Spiegel vorgehalten wird?
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OMV für Häuserschäden verantwortlich

Die Grünen üben scharfe Kritik an den seismografischen Untersuchungen im Weinviertel. Durch die Fahrzeuge seien mehrfach Häuser beschädigt worden. Die OMV weist die Kritik zurück, man halte sich an die geltenden Richtlinien.

„Diese Rüttelei im Weinviertel macht Häuser kaputt. Sie bereitet den Menschen schlaflose Nächte“, kritisiert Helga Krismer, Landessprecherin der Grünen, die seismografischen Messungen der OMV. Die Vibrationen, mit denen in mehreren Kilometern Tiefe nach Erdgas gesucht wird, würden Häuserfassaden beschädigen, klagt Krismer.

https://noe.orf.at/news/stories/2968695/

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Die Grünen üben scharfe Kritik an Messungen, die die OMV im Weinviertel durchführt.

Viele Hausbesitzer sollen betroffen sein. Die Grünen fordern eine unbürokratische Abwicklung.

Die OMV sucht derzeit nördlich von Wien und im Weinviertel nach Erdgas. Mithilfe von Vibrationsfahrzeugen werden die seismischen Messungen durchgeführt. Immer mehr Menschen melden vermeintliche Schäden. Die Grünen NÖ haben sich in der Causa nun eingeschaltet.

Landessprecherin Helga Krismer sagte am Donnerstag in Orth an der Donau (Bezirk Gänserndorf): „Während Schüler und Jugendorganisationen für ihre Zukunft ohne fossile Brennstoffe aufbegehren und ein Klimavolksbegehren in Vorbereitung ist, rüttelt sich die OMV durch das Weinviertel, um Gas zu finden.“

Die Pariser Klimaziele seien einzuhalten, weshalb nach einer Zukunft ohne Öl und Gas getrachtet werden müsse. Hinzu komme, dass bei der Suche nach den Rohstoffen Eigentum von Niederösterreichern beschädigt werde. „Die OMV muss sich den Schäden an den Häusern stellen. Wir verlangen daher einen Sofort-Fonds, der für die Schäden aufkommt.“

Geprüft werden sollten die Schäden – und ob sie in Zusammenhang mit den Messungen stehen – von einer unabhängigen Stelle, erklärte Krismer weiter. „Die Menschen sollen dann unbürokratisch an ihr Geld kommen“, fuhr die Landessprecherin fort.

https://tvthek.orf.at/profile/Niederoesterreich-heute/70017/Niederoesterreich-heute/14006717/Gruene-ueben-Kritik-an-Messungen/14459174

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Erdgas-Suche: Grüne wollen Sofort-Fonds für Schäden

Die OMV sucht derzeit nördlich von Wien und im Weinviertel nach Erdgas. Mithilfe von Vibrationsfahrzeugen werden die seismischen Messungen durchgeführt. Immer mehr Menschen melden vermeintliche Schäden. Die Grünen NÖ haben sich in der Causa nun eingeschaltet.

Landessprecherin Helga Krismer sagte am Donnerstag in Orth an der Donau (Bezirk Gänserndorf): „Während Schüler und Jugendorganisationen für ihre Zukunft ohne fossile Brennstoffe aufbegehren und ein Klimavolksbegehren in Vorbereitung ist, rüttelt sich die OMV durch das Weinviertel, um Gas zu finden.“

Die Pariser Klimaziele seien einzuhalten, weshalb nach einer Zukunft ohne Öl und Gas getrachtet werden müsse. Hinzu komme, dass bei der Suche nach den Rohstoffen Eigentum von Niederösterreichern beschädigt werde. „Die OMV muss sich den Schäden an den Häusern stellen. Wir verlangen daher einen Sofort-Fonds, der für die Schäden aufkommt.“

Geprüft werden sollten die Schäden – und ob sie in Zusammenhang mit den Messungen stehen – von einer unabhängigen Stelle, erklärte Krismer weiter. „Die Menschen sollen dann unbürokratisch an ihr Geld kommen“, fuhr die Landessprecherin fort.

https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/erdgas-suche-gruene-wollen-sofort-fonds-fuer-schaeden/400428722?fbclid=IwAR0IVAoJruGi-br-Ls0fAsMovDkk0EHWWz-obs0veTu-BjZf57O9_HX122Q

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Petition an die Bundesregierung für einen ökosozialen Steuerumbau!

Die Entwicklung des Energiesystems und die Veränderung des Klimas erfüllen uns mit großer Sorge. Daher appellieren wir an die Bundesregierung im Jahre 2019 im Rahmen einer neuen Klima- und Energiepolitik  zu beschließen, dass Österreich seine Treibhausgas-Emissionen ab 2020 jährlich um 5% senkt, also um 4 Mio t, sodass 2030 die Emissionen unter 40 Mio t liegen.
Wenn du das auch unterstützt, dann unterschreibe die Petition hier:
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