Wolfgang Hesoun gegen Fracking!

In letzter Zeit scheint der Name Hesoun immer wieder in der Berichterstattung auf wenn über vermutliche Intrigen eines OMV Vorstands berichtet wird. Dabei wird auch wiederholt ventiliert, dass dabei Fracking im Weinviertel forciert wird. In einem aktuellen Interview auf derStandard.at äußert er sich jedoch gegen Fracking und für eine andere, bessere Abhängigkeit. Nämlich weg von Russland, hinzu Norwegen.

Die Option in gar keine Abhängigkeit mehr zu rutschen ist ihm freilich, scheinbar, nicht geheuer. Er bekommt „Halsweitung“ wenn die Bürger, der Souverän, ihre Rechte beanspruchen. Pragmatischer findet er da schon Beispiele wo Politiker einfach in 14 Tagen „genehmigen“

Es wäre schön wenn Topmanager in Österreich auch mal pragmatisch vorgehen würden um unsere Chemie- und Schwermetallindustrie auf alternative Energiesysteme umzurüsten.

Es wäre schön, wenn unsere Politik zum Beispiel die Förderung von Photovoltaik, Energiespeicher und Wärmepumpen für Privathaushalte attraktiv ausbauen würde (mehr als 80% der Invest-Kosten). Würde man die extrapolierten Projektkosten für Schiefergas (3,25 Milliarden Euro) und beispielhaft die widerlich, nutzlose Parteienförderung von nur einem Jahr (224 Millionen Euro) [1] zusammen als Fördertopf herannehmen, könnte man knapp 190.000 Haushalte weg von Öl und Gas auf Erneuerbare Energien umrüsten.

https://www.derstandard.at/story/2000140001914/wolfgang-hesoun-wir-sollten-aufwachen

[1] https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/6123579/Foerderungen-gestiegen_224-Millionen-Euro-fuer-Parteien-und

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