Bericht zu eingesehenen Projektunterlagen zur Förderung von Kohlenwasserstoffen verlautbart vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus

Die Eintragung von ADX VIE GmbH ins Firmenbuch erfolgte am 23.7.2019:

Geschäftszweig:  Gewinnung von flüssigen und gasförmigen Kohlenwasserstoffen

Kapital: 35.000 EUR

Gesellschaftserrichtung am 28.6.2019, Geschäftsführer Jan Zacharia Tchacos, Paul Fink; Gesellschafterin: Terra Energy Limited, Einlage 35.000 EUR

Das BM für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (Schramböck) veröffentlichte gemäß § 25a Abs. 14 AußWG 2011 am 4.11.2019.

Ein aufschlussreiches Release vom 2.7.2019 der ADX Energy Australien  wurde zwischenzeitlich von deren Homepage entfernt. UK, Rumänien werden auch erwähnt.

Zu den am 04.03.2020 in Zistersdorf eingesehenen Unterlagen zu „Gaiselberg 96“ derzeit nur so viel:

1)      Bergbaubetrieb: ADX VIE GmbH, 1010  Canovagasse 5

2)      Bohrunternehmer: RAG Energy Drilling (RED), Gampern

3)      GA-096 (Gaiselberg 96)

4)      Zweck: Öl-Produktionsbohrung

Grundbesitzer: einige Private und für die Grundstücke Nr.1860 + Nr. 1861 (Bohrplatz) die RAG Exploration&Production GmbH, 1015 Schwarzenbergplatz 16

Rechtsnachfolger für Nr. 1860 +1861 ist ADX VIE

Grubenfelder: Gaiselberg A und Gaiselberg B

Bohrarbeiten erfolgen entweder mit  Bentec E 200 oder E 202 der RAG Energy Drilling.

Übernehmender Betrieb: Bohr- und Förderbetrieb Zistersdorf  ADX VIE GmbH

Bohrtiefe ca. 1.915m TVD – bedingt durch die Schrägbohrung wird die gemessene Teufe (MD) ca. 2.300m sein, „der tatsächliche Bohrungsverlauf wird der Montanbehörde nach Bohrende vorgelegt.“

Eine Messung der Gaskonzentration auf Methan in der Umgebungsluft erfolgt laufend – an der Messstelle Unterbau auch auf H2S (Schwefelwasserstoff), Alarmierungen erfolgen optisch und akustisch

„Die Ableitung von KW (Kohlenwasserstoff)-Zuflüssen erfolgt über ein Düsen-Manifold wahlweise an einen Degasser, über eine Fackel oder direkt über die Rüttelsiebe in die Kammer 1 des Spülungstanksystems“

Entweichendes Gas:

Gasspürgerät-Messwerte werden permanent aufgezeichnet. „Bei Erreichen von 10% UEG der dauerhaft installierten Gaswarngeräte wird eine akustische und optische Vorwarnung ausgelöst.“

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxZu den am 9.3. verlautbarten Produktionsbohrungen kommen am 10.03.2020 weitere 3 Verlautbarungen dazu – und es werden demnächst 3 Flutbohrungen (Entsorgung von Wässern & Erhöhung des Lagerstättendrucks sind die Funktionen von Flutsonden) verlautbart werden:

Produktionsbohrungen – „Verhandlung“ am 23.3.2020

„Prottes 228“

„Prottes 230“

Produktionsbohrungen –„Verhandlung“ am 25.3.2020

„Prottes 232“

„Prottes 233“

„Prottes 235“

Flutbohrungen – „Verhandlung“ am 30.3.2020 (noch nicht verlautbart, aber schon in Gänserndorf aufliegend)

„Prottes 229“

„Prottes 231“

„Prottes 234“

Vorab: Diese Bohrungen liegen auf Grundstücken in der Katastralgemeinde Gänserndorf – daher liegen die Unterlagen in Gänserndorf zur Einsichtnahme auf, obwohl sie „Prottes ..“ heißen ( so wie „Altlichtenwart Tief 1“ in Hohenau liegt und daher in H. die Einsichtnahmemöglichkeit bzw. „Verhandlung“ war).

Alle diese Bohrungen liegen nahe beieinander. Offenbar sollen ( alle) Bohrungen im 3.Quartal stattfinden, mit einer Dauer je Bohrung von 3 Wochen – Unterlagen zu „Prottes 228“, „ Prottes 230“ und tlw. Flutbohrung „Prottes 231“ angeschaut: Alle werden von der RAG Energy Drilling als Bohrkontraktor der OMV durchgeführt, Endteufen bei 2211 m, 2140 m bzw. 2210 m Tiefe. Für die beiden Produktionsbohrungen wird Öl erwartet (oberste Kohlenwasserstoffschicht – auch für die Flutbohrung – bei 553 m Tiefe (TVD). Die Bohrungen sind abgelenkt.

Neu ist, dass die Bohrspülungen von der Sirius e.s. drilling fluids ( www.sirius-es.com ) aus Wels kommen werden, weshalb die Produktblätter auf Deutsch sind ( und sie sind etwas weniger lächerlich als die vom MiSwaco). Die Sirius sitzt also in A-4600 Wels, in D-29227 Celle und in Rumänien 040507 Bukarest.

Zur Flutbohrung „Prottes 231“:

„2.1 Zweck der Bohrung

Die Injektionsbohrung Prottes 231 wird als geneigte Bohrung auf den 8.TH (Anm.: Torton-Horizont) zur  Maximierung der Ölproduktion im Feld Prottes geplant. Zweck dieser Bohrung ist es, den 8.TH zur Aufrechterhaltung des Lagerstättendrucks zu fluten.“

(Entsorgung von Wässern & Erhöhung des Lagerstättendrucks sind die Funktionen von Flutsonden)

Jeweils ca. 600 m3 Spülbedarf, 600 t Bohrklein (Bohrschmant) werden je Bohrung anfallen und 90 m3 Dieseltreibstoff werden benötigt. Woher das Wasser für die Bohrspülung kommt wird nicht angegeben – nur dass es angeliefert wird (In Hohenau für die aktuelle Bohrung „AliT1“ wird es bekanntlich aus Hydranten im Ortsnetz entnommen.).

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Nach der am 11.03.2020 erfolgten Einsichtnahme in die Unterlagen der restlichen Bohrungen ( insgesamt nahe beieinander liegende 5 Produktionsbohrungen nach Öl und 3 Flutbohrungen zur Erhöhung des Lagerstättendrucks in dieser Gegend) lässt sich festhalten:

  • Alle Bohrungen sind als  abgelenkte Tiefbohrungen (zwischen ca. 2200 m bis 2500 m Tiefe bis zum 8. bzw. 9. Torton Horizont) konzipiert und sollen von der RAG Energy Drilling als Bohrkontraktor für die OMV erbohrt werden; alle im 3.Quartal mit einer Bohrungsdauer von 3 Wochen je Bohrung, was mindestens den Einsatz von gleichzeitig 2 Bohrtürmen der RAG für diese 8 Bohrungen erforderlich macht (bzw. sind zeitliche Verschiebungen ggf. erforderlich.)
  • Die oberste Kohlenwasserstoff-führende Schicht wird bei 553m Tiefe erwartet.
  • Bohrturm RAG Rig E 200, 6 Dieselmotoren MAN (532 kW je Motor), Bentec Hebewerk,  Bentec Euro Rig 250 Unterbau, Top Drive Aker MH, Nennlast 453 t, und 2 Aker WirthTriplex Spülpumpen je 350 bar
  • 90m3 Dieseltreibstoff je Bohrung wird benötigt
  • Für die Bohrchemikalien kommt der rumänisch-deutsch-österreichische Konzern Sirius e.s.com zum Einsatz.
  • Der Spülungsbedarf je Bohrung beträgt ca. 600 m3 – das Wasser wird angeliefert – und es entstehen je Bohrung 600 t fester Abfall (Bohrschmant), der auf einer OMV Deponie landet

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Bericht aus Unterlagen zu „Gaiselberg 72a“ aus dem Jahr 2015 – da steht klar drinnen, das der Lagerstättendruck auf Grund der weitgehenden Ausbeutung erhöht werden muss:

„GAISELBERG 72a“ (BA- 072A) und „GAISELBERG 75“

RAG, mobile Verdichtereinheiten

Ministerielle Inserate v. 1.12.15 im Kurier NÖ

Grubenfeld Gaiselberg E IV, 3 Grundeigentümer_innen, involviert: LH als wasserwirtschaftliches Planungsorgan, Arbeitsinspektorat, Gemeinde Zistersdorf, BH Gänserndorf

HERSTELLUNGSKOSTEN mob.Verdichtereinheit: über 72.673,- Euro

1.Allgemeines

Änderung der Sonde „G 72A“

Bescheid Herstellung: BMWA 68 100/0438-IV/11/2005 vom 12.8.2005, Bescheid Betriebsgenehmigung BMWA 68 100/0628-IV/11/2005 vom 23.11.05

Mit Zunahme von Ausbeutegrad und Separation des Erdölbegleitgases vom Erdöl im Förderstrang sinkt der Ölspiegel soweit ab, sodass eine stätige Produktion der Sonde nicht mehr gegeben ist.

Durch den Einsatz der mobilen Verdichtereinheit soll das anfallende Erdölbegleitgas im Förderstrang abgesaugt und anschließend verdichtet werden. Dies bewirkt, dass der Druck im Förderstrang abgesenkt wird, der Ölspiegel der Sonde ansteigt und eine kontinuierliche Ölproduktion erfolgen kann.

Schallschutzcontainer, Gasverdichter angetrieben durch einen Gasmotor, Druckbehälter, Abgasanlage und Rohrleitungen

Sonde und Verkehrsweg auf Pachtflächen der RAG

3. Wasserwirtschaftliche Belange

3.1 KEINE Wasserschutzgebiete und Schongebiete betroffen

3.2 KEINE Grundwasservorrangfläche betroffen

3.3 Maßnahmen zur Wasserhaltung: keine erforderlich

3.4 Grundwasser: „ die gg Leitungen werden in einer Tiefe von 1,00m verlegt und befinden sich ausschließlich auf Pachtflächen der RAG. Grundwasser führende Horizonte sollen demnach nicht angetroffen werden“

3.5 Brunnen und Quellen: keine Hauswasserversorgungsanlagen im Umkreis von 300m um das Bohrloch der gg Sonde. Des Weiteren befinden sich keine Wassergenossenschaftsanlagen mit einem Schutzgebiet im Umkreis von 500m um die Sonde.

4.Sonstiges

Ausnahmebewilligungen: für die Durchführung des geplanten Vorhabens sind keine sonstigen Ausnahmebewilligungen erforderlich

TEIL A: Mobile Verdichtereinheit

  1. Sondenplatz: „G 72A“ (ca 34mx43m), zur Gänze geschottert; Umzäunung 2m h Zaun
  2. Vorgeschriebener Sicherheitsabstand 30m zu Wohngebäuden, öffentl. Einrichtungen und Verkehrsanlagen wird eingehalten, das nächstgelegene Objekt liegt nordöstlich ca 510m entfernt
  3. Verkehrsweg: bestehende Zufahrt unverändert
  4. Mobile Verdichtereinheit:

Ford V8 Zylinder Kolbenmotor, welcher auf einer Seite mit 4 Zylindern als Gasmotor arbeitet und die 2. Seite als Gasverdichter für Erdgas verwendet wird

Antriebsleistung ca 35 kW, Eintrittstemperatur max. 25°C, Austrittstemperatur vor Gaskühler max.40°C, höchstzulässiger Betriebsdruck 31bar ü, Saugdruck 0 – 4,13bar ü, Fördermenge 50 – 935 Nm3/h (variabel v.Saug-/Enddruck), Verbrauch 5 – 10 Nm3/h (variabel v.Saug-/Enddruck)

Hubraum (Antrieb) 2788ccm (170 CBI)

Triebwerkschmierung max.8 Liter Inhalt

Zylinderschmierung max.20 Liter Inhalt

Motorkühlflüssigkeit max.30 Liter Inhalt

    1. Schallschutzcontainer lxbxh = 6,1×2,43×2,59m, Schallabsorbierende Verkleidung: 80mm dicke Mineralwolle

Aufstellung im verdichteten Schotterbereich ohne Fundamentierung; flexible Schlauchanschlüsse zur Bestandsanlage

    1. Gasverdichter: wahlweise mittels Drehzahlregelung oder Zylinderabschaltung; Wasserkühlung. Einstufiger Verdichter mit einfachwirkenden Zylindern, Druckumlaufschmierung, die den Verdichter und den Motorteil schmiert
    2. Gasmotor: 4 Zylinder, Drehzahl 1200 -2000U/min. Die Gemischaufbereitung erfolgt mittels Vergaser/Gasdruckregler und Mischer im Saugrohr. Das Brenngas wird in einem eigenen Brenngasabscheider aufbereitet und dem Gasmotor mit einem Druck von 20mbar zugeführt

Kontaktlose Zündanlage Type Altronic

Die Gasrückkühlung nach dem Verdichtungsprozess erfolgt durch einen Gas-Luftkühler, welcher gleichzeitig auch für die Rückkühlung des Verdichterkühlwassers dient. Der Kühler besteht aus 2 getrennten Kammern mit verschiedenen Druckstufen und wird über einen Ventilator, welcher direkt gekoppelt auf der Kurbelwelle sitzt, betrieben. Durch den erzeugten Luftstrom über den Prozesskühler vom Containerinnenraum ins Freie wird auch gleichzeitig die kontinuierliche Containerbelüftung sichergestellt.

    1. Druckbehälter

4 verschiedene Druckbehälter installiert:

*Eingangsabscheider (Erdgas): 335,3 Liter/DP34,5 bar ü(500psi)

*Brenngasabscheider (Erdgas): 35,2 Liter/DP 8,62 bar ü (125psi)

*Kombi-Luftkühler (Erdgas) : 10,2 Liter/DP 41,34 barü (600psi)

(Kühlwasser) : 6 Liter/DP 1 barü (14psi)

*Startluftbehälter (Pressluft): 250 Liter/DP 11barü

4.5.Abgasanlage

Der Verbrennungsmotor ist mit einer Lamda-geregelten katalytischen Abgasanlage ausgestattet, wobei der Katalysator im Container-Inneren situiert ist, und die Abgasleitung über einen Endschalldämpfer durch die Container-Oberseite ins Freie geführt, Schallschutzhaube an der Mündung des Abgasrohres. Die max. Oberflächentemperatur des Abgassystems bei Normalbedingunge ist unter 450°C, Berührungsschutz wird ausgeführt.

  1. Prozessdatenübertragung

Automatischer, selbstständiger unbemannter Betrieb. Gegebenenfalls stoppt die Anlage selbstständig und bleibt in abgesicherten Zustand stehen. Prozessdaten werden vor Ort angezeigt. Eine Übertragung der Daten ist nicht vorgesehen.

9.Anbindung in die bestehende Anlage:

Mit Stahlrohren und Ringwellschläuchen, saugseitig mit 2“ bzw. druckseitig mit 1“ Schraub- bzw. Flanschverbindungen und Drehverschraubungen an die bestehende Sondenverrohrung am Sondenkreuz

11. Emissionen

Durch die Errichtung der mobilen Verdichtereinheit werden die Emissionen der bestehenden Sonde (Pumpenbockes mit Antrieb) geändert. Als zusätzliche Emissionsquellen sind Abgasemissionen und Schallemissionen zu betrachten.

11.1. Abgasemissionen

Neu: Restgasverdichter CO (mg/N3bei 5 Vol%O2) NOx NMHC

Motorleistung 35kW Angabe Hersteller

Fab. Compressco 180 220 130

Bei Inbetriebnahme ist eine Abgasmessung i. Form v. 3 Halbstundenmittelwert zumindest der Parameter CO und NOx vorgesehen und in Messbericht dokumentiert, um die Werte zu überprüfen

11.2. Schallemissionen

Bestand Pumpenbock 68dB(A) (Entfernung 2m) 34dB(A) (Entfernung 100m)

Neu Restgasverdichter 69dB(A) 45dB(A)

u. Kühler Fab Compressco lt Hersteller lt vergleichbare Anlage

nächstgelegenes Wohnhaus ca 510m, Geländeböschung bzw.Grüngürtel als Abschirmung

keine Erhöhung der Schallimmissionen zu erwarten

12. Störfall

Notfallpläne. „Die Sonde „Gaiselberg 72A“ wird in den Öl-, Lagerstättenwasser- und Gasgebrechensplan der Produktion NÖ eingebunden“

4 Grundeigentümer

Transportable Verdichtereinheit: Gasjack MPI – 5256

M 38636 und M 38637 , Compressco Oklahoma City

Oklahoma Gasjack P&ID Compressorutilities

INTERESSANT: aus einem Vertrag mit Grundbesitzer (Niederschrift 1959):

„als einmalige Entschädigung für die Beeinträchtigung der Ertragsfähigkeit in den nächsten Jahren durch die Einwirkung von Erdöl, Spülflüssigkeit und ähnlichen Substanzen. Außerdem zahlen wir für das Umackern S 100,-. Der gefertigte Grundeigentümer erklärt hiermit nach Erhalt der genannten Beträge mit sämtlichen Ansprüchen befriedigt zu sein und an die RAG keine wie immer gearteten Forderungen oder Ansprüche aus diesem Titel mehr zu haben oder zu stellen.“ (für eine Fläche von 1756m2 S 4.390,-)

„GAISELBERG 75“ (GA- 075)

Sondenplatz ca 27x41m, zur Gänze geschottert. Die geschotterte Fläche wird um ca 100m2 erweitert, somit 30x45m Sondenplatzgröße

Nächstgelegenes Wohnhaus ca 650m entfernt

Verdichtereinheit wie bei „GA 72A“ : Gasjack MPI 5256 M 38636 u. M 38637

Baubeginn der Sonde war 1976

Aus einem Vertrag mit einem Grundeigentümer:

Reste von Baulichkeiten die tiefer als 1m, Rohrleitungen, die tiefer als 80cm unter der Erdoberfläche sind, können bei Rückgabe im Boden belassen werden (1976). Grundsteuer etc vom Grundeigentümer zu tragen.

 

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