Informationen

 


OMV Pläne im Bezirk Mistelbach

Die OMV plant(e) cirka 50 Bohrplätze im Bezirk Mistelbach mit jeweils 25 Frack Bohrungen und einer Pipeline von Herrnbaumgarten nach Auersthal

gas-bohrung-raster-mistelbach07

Die Pläne der OMV, deren Auswirkungen und mißverständlichen Darstellungen haben wir in einer Unterlage zusammengefasst. Wenn Du wissen möchtest was Fracking in deinem Wohn- und Lebensgebiet bedeutet, kannst du hier eine objektive Aufbereitung des Themas zur Kenntnis nehmen.

 

 


2014 – „Rezepte“ aus der Fracking-Giftküche

https://www.chemie-schule.de/KnowHow/Fracking

 

 


2018 11 26 – AIDA: Nachteile und Risiken von Fracking unter Berücksichtigung medizinischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie medialer Berichterstattungen

AIDA ist eine gemeinnützige Organisation im Raum Mittel- und Südamerika zum Schutze der Einwohner und Natur vor nachteiligen Projekten mit der Zielsetzung der Profitmaximierung. Bei einer Konferenz in Kolumbien, an der Wissenschaftler, Juristen und NGOs teilnahmen, wurde erstmals auch ein erschreckend umfassendes Kompendium vorgestellt, dass die bekannten Risiken und Nachteilen von Shale Gas und Fracking akribisch dokumentiert und beschreibt. Nachdem die OMV zurzeit wieder einen Anlauf startet, Shale Gas Vorkommen in ca. 6000 Meter Tiefe aufzufinden, ist es wichtig gewappnet zu sein, was der Konzern uns Menschen im Weinviertel und Raum Wien zumuten möchte, zur eigenen Profitmaximierung!

https://aida-americas.org/en/blog/the-first-time-fracking-was-discussed-before-inter-american-commission

Fracking_Science_Compendium_5

 

 


2014 08 06 – Neues Gutachten belastet Fracking

In Europa ist die Fördermethode für Erdgasvorkommen in tiefliegenden Schiefergesteinsschichten, Fracking, stark umstritten, in der Bundesrepublik hat ein Gutachten des Umweltbundesamtes (UBA) die Risiken dieser Methode als unbeherrschbar bezeichnet und das Fracking in Deutschland damit faktisch verworfen.

http://www.ingenieur360.de/forschung-entwicklung/neues-gutachten-belastet-fracking/

 

 


2014 11 27 – Karlsruher Institut für Technologie: Fracking: Wo treten die Luftschadstoffe aus?

Tanks, Pumpen und offene Rückfluss-Gruben geben besonders viel Benzol und Co ab. Gefahren-Quellen dingfest gemacht: Forscher haben genauer eingegrenzt, wobei in US-Fracking-Anlagen die meisten Luftschadstoffe frei werden. Flüchtige organische Kohlenwasserstoffe treten demnach vor allem dort aus, wo Tanks ausgasen oder die gebrauchte Frackingflüssigkeit offen gelagert wird. Dort lagen die Benzol-Werte der Luft bis zu 1.000-fach über den deutschen Grenzwerten. Bei geschlossenen Förderanlagen war die Belastung dagegen erheblich niedriger.

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18298-2014-11-27.html

 

 


2013 – Schiefergas – Irrweg oder Zukunftschance?

Prof. Dr. Reinhold Christian Präsident des Forum Wissenschaft & Umwelt

Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Wege des Umweltdachverbandes

Studie-Schiefergas_Stand-09-01-2013_AKTUELL

 

 


Heinrich Böll Stiftung – Ressourcenschwindel Schiefergas

Wie von der Europäischen Kommission und anderen Akteuren gut dokumentiert, handelt es sich beim Fracking um eine CO2-intensive Tätigkeit mit hohen Gesundheits- und Umweltrisiken. Vorhandene Informationen – auch solche, die aus der Industrie selbst stammen – machen deutlich, dass die Gasgewinnung störfallgefährdet ist und dass diese Störfälle eine Gefahr für die Wasserressourcen sind. Leckagen von Methan und hochtoxischen, krebserzeugende Chemikalien sind fast unvermeidbar, und sie haben direkte Auswirkungen auf die Luft-, Wasser- und Bodenqualität sowie die Gesundheit Betroffener.

Ressourcenschwindel-Schiefergas.pdf

 

 


2015 03 20 – Studie zu Fracking in Europa: Unrentabel und gefährlich

Verseuchung des Trinkwassers, enorme Umweltzerstörung und die Umwandlung ganzer Landstriche in Industrielandschaften für maximal zehn Jahre Energie – das prognostiziert eine neue Studie zum Fracking. Energieexperten fordern eine völlige Abwendung von der umstrittenen Methode.

https://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/news/studie-zu-fracking-in-europa-unrentabel-und-gefahrlich/

 

 


2013 05 – Stellungnahme des Sachverständigenrat für Umweltfragen

Fracking ist energiepolitisch nicht notwendig und kann keinen maßgeblichen Beitrag zur Energiewende leisten.

 

 


2013 03 – Fossile und Nukleare Brennstoffe – die künftige Versorgungssituation

Energy Watch Group / Ludwig-Boelkow-Stiftung / ReinerLemoine-Stiftung

Dieser Bericht gibt einen Überblick über die künftige Verfügbarkeit von fossilen und nuklearen Energieträgern, wobei kritische Aspekte betont werden. Es ist nicht das Anliegen dieses Berichtes, damit eine weitere Fortschreibung des „Business as usual“ unter Ausblendung diese Entwicklung gefährdender Faktoren zu generieren.

EWG-update_3012_kurz-dt_22_03_2013.pdf

 

 


2017 03 24 – Fracking – Risiken für die Umwelt

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (Deutschland)

Das Fracking-Verfahren wird zur Gewinnung von Erdgas und Erdöl sowie zur Erschließung der Tiefengeothermie eingesetzt. Wegen möglicher Auswirkungen auf die Umwelt ist das Verfahren umstritten.

https://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/grundwasser/grundwasserrisiken-hydraulic-fracturing/

 

 


2011 06 – Auswirkungen der Gewinnung von Schiefergas und Schieferöl auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit

Europäisches Parlament; GENERALDIREKTION INTERNE POLITIKBEREICHE FACHABTEILUNG A: WIRTSCHAFTS- UND WISSENSCHAFTSPOLITIK

EP-ENVI-02_Shale-Gas_PE-464425_FINAL_DE_JUN2011

 

 


2012 11 27 – Stoppt Fracking und die Schiefergasförderung!

Erdgas wird als effiziente, reichlich vorhandene und CO2-arme Energiequelle gepriesen. Aber eine  bestimmte Art der Förderung, das Hydraulic Fracturing – auch ‚fracking‘ genannt —  erfordert risikoreiche Prozesse, die verheerende Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben können. Beim Fracking wird ein  2-3 km tiefes Loch in Schiefergestein gebohrt. Anschließend wird eine toxische Mischung aus Chemikalien, Sand und Wasser unter hohem Druck eingepumpt. Erdgasproduzenten wollen diese Art der Schiefergasförderung  auf ganz Europa ausweiten.

Warum sollten wir darüber besorgt sein? Zunächst  benötigt Fracking enorme Mengen an Süßwasser. Ein vollständiger Zyklus verbraucht bis zu 19 Millionen Liter. Das würde ausreichen, um 1000 Europäer ein Jahr lang mit Wasser zu versorgen. Stattdessen verursacht Fracking große Mengen flüssigen Giftmülls. Bei jedem Durchgang werden 80-300 Tonnen giftiger Chemikalien in die Erde gepumpt, darunter flüchtige organische Verbindungen, Weichmacher und Petrochemikalien. Außerdem  setzt Fracking natürlich vorkommende radioaktive Elemente und Schwermetalle frei, die so ebenfalls an die Oberfläche gelangen. Einige dieser Substanzen haben gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit.

Doch was passiert mit all diesen giftigen, radioaktiven Abfällen? Ein Teil davon wird  vorsätzlich verdampft, obwohl das zur Freisetzung von krebserregenden Stoffen in die Luft führt. Der verbleibende flüssige Abfall wird in Kläranlagen geleitet. Doch die meisten Kläranlagen sind nicht auf die Filterung von Schwermetallen oder radioaktiven Elementen ausgerichtet. Bis zu 80%, also der größte Teil der giftigen Flüssigkeit, verbleiben  nach dem Schließen des Bohrlochs  im Untergrund. Leckagen, Verunreinigungen und technisches oder menschliches Versagen können jederzeit zur Gefahr für unsere Trinkwasservorräte werden. Sauberes Wasser ist unsere wichtigste und lebensnotwendigste Ressource.

Mehr und mehr Gemeinden zeigen sich besorgt über die Ausbreitung von Fracking-Aktivitäten. Wollen wir wirklich unsere Gesundheit aufs Spiel setzen, nur um uns weiterhin von einem (nicht nachhaltigen), und noch schmutzigeren fossilen Brennstoff abhängig zu machen?

Schiefergas leistet keinen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft. Anstatt dessen müssen wir auf erneuerbare Energien setzen – unserer Umwelt und Gesundheit zuliebe,   und um unsere Energie- und Klimaziele zu erreichen. Deswegen müssen wir Fracking und Schiefergasförderung verbieten bevor es zu spät ist!

 

 


2013 10 08 – Gasland

Gasland ist US-amerikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2010 über die Auswirkungen der Tiefbohrtechnik Fracking, mit der Erdgasvorkommen erschlossen werden. Er wurde von dem Filmemacher Josh Fox geschrieben und in Szene gesetzt. Fox reiste durch mehrere betroffene Regionen der USA. Der Film präsentiert Aussagen und Erlebnisse der von negativen Auswirkungen betroffenen Anwohner und lässt zahlreiche Experten zu Wort kommen. Der Film erhielt 2011 eine Oscar-Nominierung als „Bester Dokumentarfilm“, einen Emmy und weitere Preise.