Leserbrief an die Presse

Folgender Leserbrief erreichte die Presse auf einen sehr OMV-Freundlichen Artikel – der leider mehrere Fehler beinhaltet! Vor allem was die Prognose betrifft was anschließend passieren soll… Es ist nur schwer zu glauben, dass kein Frackingprojekt in den Startlöchern steht, wenn die OMV soviel Geld in die Hand nimmt um großflächig nach Shale-Gas zu suchen!

Guten Tag!

In dem Artikel wird von OMV-Seite behauptet, der Lärm der geologischen Tests ist mit einem laufenden Traktor oder einfahrendem Zug vergleichbar. Und Grundeigentümer würden entschädigt. Dieser scheinbar von der OMV gesponsorte Artikel geht mir als Geschädigtem über die Hutschnur! Wir haben seit den Tests Sprünge im Haus und andere auch, die sogar den Rechtsweg eingegangen sind, aber gegen die teuren Anwälte und Sachverständigen der OMV wohl keine Chance haben. Von Entschädigung keine Spur! Diese Rumplerei mit einem laufenden Traktor oder einem einfahrenden Zug zu vergleichen stimmt maximal, wenn man unter dem Traktor oder Zug liegt. Der über jemanden drüberfährt, so wie die OMV.

Klaus H., 2185 Rannersdorf an der Zaya

 

Anfrage beim Nachhaltigkeitsministerium zu seismischen Messungen und der Wärmestrategie 2030

Wir haben an unsere Umweltministerin folgende Anfrage gestellt und Antwort erhalten…

Anfrage

 

Antwort

 

Und solche Antworten bekommt man vom Umweltministerium zurück, wenn man diesbezüglich dort anfragt! Ich denke JEDER kann sich seinen Reim darauf machen! Aber wenn man dann den letzten Absatz im Licht des Klimawandels vom „Nachhaltigkeitsministerium“ als Antwort erhält, dann kann man sich nur noch wundern! JEDER weiß, dass die Verbrennung der Fossilen gestoppt werden muss, um den CO2-Ausstoß endlich zu reduzieren, und das sollte dem Umweltministerium wohl auch bekannt sein.

Angesichts dieses Allgemeinwissens schreibt das „NACHHALTIGKEITSMINISTERIUM“ im Jahr 2018 unmittelbar nach der Klimakonferenz einem besorgten Bürger: „Die OMV Austria Exploration & Produktion GmbH hat die vom Staat in Verträgen auferlegte Verpflichtung, Aufsuchungstätigkeiten durchzuführen um Österreich mit Energie versorgen zu können. Alles klar? Abgesehen davon, dass die OMV ja niemals dafür sorgen kann, Österreich mit Energie zu versorgen, denn sonst wären wir ja nicht von den teuren Energieimporten abhängig, ist es trotzdem wie ein Hohn für einen besorgten und vorausschauenden Bürger, ausgerechnet vom „Nachhaltigkeitsministerium“ eine solche antiquierte und längst überholte Antwort zu erhalten, welche sich wie ein „Vordruck pro OMV“ liest.

 

 

2018 11 27 Arte – Poker ums Öl

Der tiefe Fall des Rohölpreises seit 2014 läutete den Untergang einer geopolitischen Weltordnung ein, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bestanden hatte. Mit der Förderung von Schieferöl per Fracking waren die USA zum größten Erdölproduzenten der Welt aufgestiegen. Unterdessen schreitet die Energiewende voran. Erdöl regiert die Welt – aber wie lange noch?

https://youtu.be/EZOpKLu6n6s

Fracking und die Umwelt

Fracking ist bei Umweltschützern und vielen Experten wegen Umweltgefahren wie drohender Wasserverschmutzung und möglichen Erdbebenschäden umstritten. Außerdem gilt es als ein Paradebeispiel für die Externalisierung von Kosten: Die Unternehmen streichen die Profite ein, während die Gesellschaft mit den Umweltschäden leben und für die Kosten aufkommen muss.