Ist der Fracking-Boom am Ende? Amerikas Ölfelder haben zu viele „Kinder“

Um das Maximum aus ihren Vorkommen herauszuquetschen, haben US-Ölfirmen sie mit immer mehr Bohrungen durchlöchert. Das rächt sich nun: Die Förderquoten sinken, aus dem Öl-Boom ist offenbar die Luft raus – mit weitreichenden Folgen.

Druck ist es, was den Siegeszug der US-Ölförderung bisher getrieben hat: Beim sogenannten Fracking werden Wasser, Chemikalien und Sand in den Boden gepresst, um konventionell nicht erschließbare Öl- und Gasvorkommen in tiefen Gesteinsschichten „aufzuknacken“. Zu viel Druck ist es nun auch, was den Boom jäh beenden könnte: Bei der Erschließung ihrer Felder hat die US-Fracking-Branche offenbar zu viel Dampf gemacht – und sich damit in eine bedrohliche Lage gebracht, berichtet das „Wall Street Journal“ (WSJ).

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Amerikas-Olfelder-haben-zu-viele-Kinder-article20887640.html?fbclid=IwAR3utQkSUyxcWLN0-LYUUpevCqHCfFEn1lmS8XLHovrOyg8j_jV88joA5dY