Gas-Lauschangriff der OMV – SPÖ warnt: Schäden an Häuser zu befürchten, JETZT vorsorgen !

Noch in diesem Winter ist es soweit – OMV Seismik-Lauschangriffe und Bodenrüttelungen: offene Haftungsfragen, Probleme mt Beweissicherung!
+++ SPÖ Langenzersdorf empfiehlt der Bevölkerung Häuser im näheren und mittleren Umkreis der Seismiklauschangriffe rechtzeitig zu überprüfen! +++

Noch im Winter ist es soweit – die OMV wird „vibro-seismologische Untersuchungen“ durchführen. Das klingt harmlos, ist es aber nicht: Durch die starken Stoßwellen können Schäden an Häusern (Risse in Hausfassaden) sowie Schäden an Wasserleitungen entstehen. Dadurch entstehen für unsere Bürger offene ungelöste Haftungsfragen, und vorallem Probleme mit der Beweissicherung.

Die SPÖ Langenzersdorf empfiehlt der Bevölkerung daher Häuser im näheren und mittleren Umkreis der Seismiklauschangriffe rechtzeitig zu überprüfen und die Wandbeschaffenheit am besten vorab und rechtzeitig mit Fotos zu dokumentieren. Die Zeitungen und auch das TV berichten aus dem Osten von Wien und dem Marchfeld, dass es bereits zunehmend zu Schäden gekommen ist und die ÖMV ohne Beweissicherung leider nicht gewillt ist für allfällige Schäden zu haftet.

„Wir empfehlen unserer Bevölkerung dringend, mit aktuellen Fotos rechtzeitig den Zustand der Wände ihrer Häuser zu dokumentieren. Sollten nach den Rüttelein durch die OMV nämlich Schäden auftreten, wird sich die OMV ohne solche Nachweise, wie bereits aus dem Marchfeld bekannt, nicht zu diesen bekennen und man bleibt auf den Kosten sitzen“ warnt Christoph Baumgärtel, Vorsitzender-stv der SPÖ Langenzerdorf. Aus Erfahrung hat sich gezeigt, dass Fotos danach, wenn die Schäden bereits eingetreten sind, zu spät kommen, da man keinen vorher-nachher-Vergleich hat und die Schäden somit von der OMV abgestritten werden. „Nur Fotos vom unversehrten Zustand vor den Rütteleien haben Beweischarakter“, warnt Baumgärtel, der der Bevölkerung vor langwierige Rechtsstreitigkeiten mit der OMV, wie in anderen Gemeinden, ersparen will.

Grundsätzlich hat die Gemeinde die Rüttelein auf öffentlichem Grund in einem einstimmigen Beschluss zwar abgelehnt, dieser gilt jedoch „nur“ für öffentliches Gebiet. Es ist daher zu befürchten, dass die Lausch-Rüttelangriffe  –  mittels denen hochumstritten gesucht wird, u.a nach Tiefen-Erdgas (beinhaltet Gefahr von späterem Fracking mit Einsatz giftiger Chemikalien und Grundwasserverseuchung) sowie nach Tiefenwärmequellen (beinhaltet Gefahr regionaler Erdbeben durch Bodenverwerfungen)  –  nun trotzdem in breitem Ausmaß in den Gemeinden Langenzersdorf, sowie Korneuburg und Bisamberg stattfinden werden. „Die ganze Region ist davon betroffen, und daher müssen wir rechtzeitig und gemeinsam vorsorgen“ sagt Baumgärtel